Werkzeug der Herrenklasse
16.12.2008
Rückendeckung für Nkunda
06.11.2008 Hintergrund dazu: Mit offenen Karten - Demokratische Republik Kongo (2007)
Mit offenen Karten - Demokratische Republik Kongo (1/2)
Mit offenen Karten - Demokratische Republik Kongo 2/2 - Der Konflikt
Neuer
Kongo-Krieg droht 30.10.2008 ... Falls die Meldungen zutreffen, wäre dieses die zweite Intervention der ruandischen Regierung unter Tutsi-Präsident Paul Kagame seit dem zweiten Kongo-Krieg (1998–2003). Damals stellte sich Ruanda gemeinsam mit Uganda an die Seite von Tutsi-Aufständischen der ostkongolesischen RCD (Vereinigung für Demokratie), die weite Teile des an Bodenschätzen reichen Gebiets, mit Vorkommen u. a. von Cobalt (Weltspitze), Coltan, Gold, Silber, Diamanten, besetzt hielten. In der RCD diente damals Laurent Nkundi, Jahrgang 1967, als Major. Dieser blieb auch nach dem Friedensabkommen 2003 militärisch aktiv, marschierte 2004 in Südkivu ein, ließ sich auch später nicht entwaffnen und rückt nun mit seiner Truppe auf die nordkivutische Provinzhauptstadt Goma vor. Am Mittwoch stand er wenige Kilometer vor deren Toren. (...)
Die Regierung in Kinshasa hat Ruanda bereits mehrfach vorgeworfen, Soldaten zur Unterstützung der Rebellen über die Grenze zu schicken – ein Vorwurf, der wahrscheinlich zutrifft. Zu begehrt sind die Bodenschätze aus der zentralafrikanischen »Schatzkammer«, wie die Große-Seen-Region auch genannt wird.
Siehe auch:
»Kagame ist verantwortlich für die Tragödie in Ruanda«
24.04.2008 In dem Rummel um das Buch der Exchefanklägerin der Sondertribunale für Jugoslawien und Ruanda, Carla del Ponte, ging eine Meldung der US-Agentur UPI komplett unter. Die besagte, daß Del Pontes Vorgängerin Louise Arbour die Mörder des ruandischen Präsidenten Juvénal Habyarimana, dessen Flugzeug am 6. April 1994 abgeschossen wurde, gedeckt hat. Hinter dem Anschlag soll der gegenwärtige ruandische Präsident Paul Kagame, der zur Zeit auf Staatsbesuch in Deutschland ist, stehen. Gibt es Beweise?
Und siehe auch von Wikipedia: Battle of Goma
Following
Factional Dispute Within ANC, Thabo Mbeki Resigns as South African President
September 23, 2008
In South Africa, the deputy leader of the African National Congress has been chosen to serve as interim president following the resignation of Thabo Mbeki. Mbeki resigned on Sunday over allegations of interference in a corruption case against political rival and current ANC leader Jacob Zuma. We speak to South African poet and activist Dennis Brutus.
Resignations rock SA
government 23 September 2008 The BBC's Peter Biles says the resignations are a major blow to the African National Congress government. Mr Manuel is however ready to serve the new president, his spokesman says. The ANC is divided between supporters of Mr Mbeki and ANC leader Jacob Zuma. ...
Zumas Vize als Präsident
23.09.2008... Auf den Rücktritt Mbekis erfolgten am Montag unterschiedliche Reaktionen.
So gab sich die internationale Wirtschaft vor allem deswegen beruhigt, weil der
nicht nur von ihr hochgeschätzte Finanzminister Trevor Manuel – wie andere
Minister auch – im Amt bleiben wollen. Die Kapitalkreise bewerteten Mbekis
Wirtschaftspolitik als positiv, unter anderem auch deswegen, weil sie mit hohen
Wachstumsraten verbunden war. Insgesamt war Mbeki als
»wirtschaftsfreundlich« angesehen worden.
Davon hatte allerdings die Mehrheit der Bevölkerung Südafrikas bisher wenig. Die
Arbeitslosigkeit liegt offiziell immer noch über 25 Prozent – inoffiziell wird
sie auf bis zu 50 Prozent geschätzt. Zudem gab es Klagen über eine zu
langsame Entwicklung der sozialen Infrastruktur – insbesondere bei der
Versorgung der Armenviertel sowie in der Bildungs- und Gesundheitspolitik. So
entstand der Eindruck, als profitierten von den jährlichen Zuwachsraten von etwa
fünf Prozent, die Südafrika zum dynamischsten Land in Afrika machten, lediglich
die Großindustriellen sowie die weiße und die neu entstandene schwarze
Mittelschicht. ...
African
Dictatorships and Double Standards: Where is the International Criticism Over
US-Allied Equatorial Guinean Leader Teodoro Obiang?
July 10, 2008
Fluch der Privatisierung 31.05.2008
Steter Zugang zu sauberem Wasser ist für drei Viertel der Menschen in Daressalam ein Traum. Jetzt versuchen die Behörden in Tansania, alte Fehler zu korrigieren
Von Sarah McGregor, IPS
Jetzt Afrika im Visier
20.05.2008
Nigerianischer Farmer präsentiert aktuelle Plagegeister. In
Zukunft wird sich der
Kontinent mit weit gefährlicheren Heuschrecken konfrontiert sehen
Neoliberale Attacken: Europäisches Kapital wittert lukrative Anlagemöglichkeiten auf dem bislang vernachlässigten schwarzen Kontinent
Von Rosso Vincenzo
Unter falscher Flagge
19.05.2008
Präsident Déby vor Rebellen gerettet: Französische Patrouille in
Tschads
Hauptstadt N`Djamena, Februar 2008
Ehemalige Kolonialmacht Frankreich dominiert die EUFOR in Zentralafrika: Was geschieht, wenn es zu Kämpfen zwischen Tschad und Sudan kommt?
Von Gerd Schumann
... Daß Frankreich über seine gewachsene Präsenz auch stärker mitmischen will im Wettlauf um die reichhaltigen Ölvorkommen Sudans, liegt auf der Hand. Diesbezüglich könnte sich für das EUFOR-Kontingent auf dem Hintergrund des aktuellen Konflikts zwischen N’Djamena und Khartum jederzeit eine Schicksalsfrage stellen: Halten sich die französischen Soldaten, die in den ehemaligen Kolonien stationiert sind, heraus, falls es zum Krieg kommt? Bisher standen sie immer Gewehr bei Fuß, wenn es galt, ihren Präsidenten Déby zu verteidigen. Und das erst recht, wenn es gegen Khartum geht.