Zur Tibet siehe:
http://www.medienanalyse-international.de/tibet.html    

Bejing 2008

 

Informationen über Tibet: Zusammengestellt von Rolf Berthold

Rolf Berthold (an 4. August 1938 in Chemnitz geboren) ist ein deutscher Politiker und China-Experte. Er war von 1982-1990 Botschafter der DDR in der VR China. Bei den Ereignissen auf dem Tiananmen-Platz 1989 in Peking war er unmittelbarer Augenzeuge. Rolf Berthold lebt heute in Berlin. In zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen, referiert er über seine Tätigkeit als China-Botschafter, sowie aktuelle Entwicklungen in dem Land.

 

Chinese astronaut walks in space 27 September 2008
Chinese astronaut Zhai Zhigang walks outside the orbit module of the Shenzhou-7 spacecraft for a spacewalk.

A Chinese astronaut has become the first in his country's history to take a walk in space.

In an operation broadcast live on national TV, fighter pilot Zhai Zhigang emerged from the capsule orbiting the Earth to wave a Chinese flag. ...

 

»Diktatoren«-Spiele 26.08.2008
Schlappe für Boykottaufrufer: 204 Länder nahmen an den Spielen teil, so viele wie nie

Die XXIX. Olympischen Spiele sind vorbei. Grund genug für die bundesdeutschen Medien, von den mäßigen sportlichen Leistungen der Nationalmannschaft abzulenken und den­ ­chinesischen Ausrichter politisch zu diskreditieren

Von Klaus Huhn

 

China-Experte: Ehemalige Konkurrenten tun sich zusammen 28.08.2008
Russlands Präsident Dmitri Medwedew und sein chinesischer Amtskollege Hu Jintao
bei einem Treffen der "Schanghai-Gruppe" im tadschikischen Duschanbe. (Bild: AP)

Eberhard Sandschneider über die Annäherung zwischen China und Russland

Eberhard Sandschneider im Gespräch mit Jürgen Liminski

Nach Ansicht des China-Fachmanns Eberhard Sandschneider hat der schwelende Kaukasuskonflikt die Tendenz Russlands verstärkt, sich an China anzunähern. Diese Entwicklung sei jedoch schon länger zu beobachten. Die sogenannte Schanghai-Gruppe, der China und Russland angehören, als "NATO des Ostens" zu bezeichnen sei allerdings verfrüht, so Sandschneider. ...

 

Maulkorb für Journalistin - Zu positiv über China berichtet? 28. August 2008

Wie deutsche und chinesische Medien berichten, hat der deutsche Auslandsrundfunk Deutsche Welle der stellvertretenden Leiterin seiner chinesischen Redaktion, Zhang Danhong, das Mikrofon abgedreht. Die anerkannte Journalisten hatte sich im Vorfeld der Olympischen Spiele gegen die einseitige Negativ-Berichterstattung über China gewehrt. In Talkshows hatte sie westliche Medien dafür kritisiert, die negativen Seiten der Volksrepublik zu sehr in den Vordergrund zu stellen. China habe auch Fortschritte vorzuweisen, sogar bei den Menschenrechten. Die Kommunistischen Partei (KP) Chinas habe "mehr als jede politische Kraft auf der Welt zur Verwirklichung des Artikels 3 der Erklärung der Menschenrechte beigetragen". Ihr sei es gelungen, 400 Millionen Menschen aus der Armut zu holen. ...

 

Russland und China wollen im Handel auf US-Dollar verzichten - "Nesawissimaja gaseta" 29.07. 2008

RIA Novosti

 

Neue Klassenstruktur 16.07.2008
Hauptkraft im Aufbau des Sozialismus – Hungerlöhner in der Marktwirtschaft: Arbeiterin eines
Recycling-Unternehmens (11.1.2008) Foto: AP

Vorabdruck. China unter dem Einfluß des Neoliberalismus

Von Bingyan Li und Cheng Enfu

Mitte April lud die Wuppertaler Marx-Engels-Stiftung Experten aus Deutschland und China zum Thema »China im Aufbruch– wohin?« nach Marburg ein. Die Vorträge von Helmut Peters, Manfred Sza­meitat, Theodor Bergmann, Rolf Berthold, Xinhua Jian, Lars Mörking, Ingo Nentwig, Barry Sautman und Manfred Lauermann werden nun in dem in wenigen Tagen erscheinenden Heft 4 der Marxistischen Blätter veröffentlicht (neue-impulse-verlag.de). Ebenso die Beiträge von Bingyan Li und Cheng Enfu, die jW hier in gekürzter Form abdruckt.

 

Regional rivals reach across strait 29 May 2008
KMT party chairman, Wu Poh-hsiung is the first head of a ruling party in
Taiwan to visit China

By Caroline Gluck

News that semi-official talks between Taiwan and China will begin next month - for the first time in a decade - have sparked high hopes the heat will be taken out of one of the region's most critical potential flashpoints.

 

Medwedew auf Asienkurs 24.05.2008
Hu Jintao und Dmitri Medwedew am Freitag in Peking  Foto: AP

Moskau setzt Prioritäten im Osten: Rußlands neuer Präsident besucht bei erster Auslandsreise Kasachstan und China

Von Rainer Rupp

Die Reihenfolge der ersten Auslandsbesuche eines neuen Staatspräsidenten ist immer von großer symbolischer Bedeutung, werden damit doch politische Signale gesetzt. Exemplarisch dafür steht die erste Auslandsvisite des neuen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in dieser Woche in Kasachstan und China. Moskau unterstreicht damit einerseits gegenüber den USA und der Europäischen Union, daß Rußland auch ein asiatisches Land ist, und daß es der Entwicklung guter Beziehungen zum längst nicht mehr schlafenden chinesischen Riesen große Bedeutung beimißt. Zum anderen zeigt der erste Stopp in Kasachstan am Donnerstag und Freitag, wie sehr Moskau die enge Zusammenarbeit mit den ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien am Herzen liegt, zumal deren Öl- und Gasvorkommen starke US-amerikanische, europäische und chinesische Begehrlichkeiten geweckt haben. ...

Siehe auch: China konkurriert mit EU um Rußlands Gas und: Kremlchef in Kasachstan

 

Helfer für Tibet - Die Spur führt nach Washington 16.05.2008  (Süddeutschen Zeitung)
Verdeckte Unterstützung: Was früher CIA-Agenten vorbehalten war,
übernehmen mittlerweile in den USA zahlreiche private Institute.  Foto: dpa
 

Die Anti-China-Revolten in Lhasa sind von fünf US-Organisationen gefördert worden, die der tibetischen Exil-Regierung nahestehen - darunter auch eine Vereinigung aus dem Dunstkreis des US-Kongresses.

Von Nicolas Richter

 

Journalisten und Politiker entschuldigen sich bei chinesischem Botschafter 16.05.2008
Ma Canrong, Chinesischen Botschafter in Deutschland

Zahlreiche bekannte und weniger bekannte deutsche Journalisten, Politiker, Diplomaten und andere Persönlichkeiten haben sich in einem Schreiben an den chinesischen Botschafter in Deutschland, Ma Canrong, für die offiziellen Erklärungen der Bundesregierung und von Parlamentsabgeordneten zur Tibet-Problematik entschuldigt. In dem Schreiben heisst es: "Den Bürgern der Volksrepublik China möchten wir, die unterzeichnenden deutschen Staatsbürger, unser großes Bedauern ausdrücken über die Tibet betreffenden, nicht dem Frieden dienenden Aktivitäten und Äußerungen der deutschen Bundeskanzlerin A. Merkel. (...) Weiterhin betrachten wir die zu diesem Kontext passenden Stellungnahmen einzelner deutscher Körperschaften als beschämend und meinen damit ganz besonders die verfälschende, heuchelnde und verhetzende Berichterstattung vieler deutscher Massenmedien. ...

 

Besetzt oder befreit? 17.05.2008
Sanfter Druck der Einheit: Tai Chi für den Körper und eine fördernde Minderheitenpolitik
für Tibet (Morgenübungen einiger Chinesinnen vor dem Potala-Palast in Lhasa, 25.3.2008)  Foto: AP

Die Minderheitenpolitik der Volksrepublik China in Tibet

Von Nora Bartels

Nora Bartels ist Sinologin und Japanologin. Sie lebt zur Zeit in Peking.

 

»Tibetische Kultur ist weit mehr als der Buddhismus« 25.04.2008

Weil Mönche hohes Ansehen genießen, heißt das nicht, daß alle mit dem Dalai Lama auf einer Linie sind. Ein Gespräch mit Ingo Nentwig

Interview: Ralf Wurzbacher

 

Why Washington plays 'Tibet Roulette' with China Updated: 2008-04-16 21:34
Bush, Byrd and Pelosi awarding the Dalai Lama the Congressional Gold Medal

By William Engdahl (china.org.cn)

Washington has obviously decided on an ultra-high risk geopolitical game with Beijing's by fanning the flames of violence in Tibet just at this sensitive time in their relations and on the run-up to the Beijing Olympics. It's part of an escalating strategy of destabilization of China which has been initiated by the Bush Administration over the past months, and which includes the attempt to ignite an anti-China Saffron Revolution in the neighboring Myanmar region, bringing US-led NATO troops into Darfur where China's oil companies are developing potentially huge oil reserves. It includes counter moves across minerals rich Africa. And it includes strenuous efforts to turn India into a major new US forward base on the Asian sub-continent to be deployed against China.

The current Tibet operation got the green light in October last year when George Bush agreed to meet the Dalai Lama for the first time publicly in Washington. The President of the United States is not unaware of the high stakes of such an insult to Beijing. Bush deepened the affront to America's largest trading partner, China, by agreeing to attend as the US Congress awarded the Dalai Lama the Congressional Gold Medal. ...

... The recent wave of violent protests and documented attacks by Tibetan monks began on March 10 when several hundred monks marched on Lhasa to demand release of other monks allegedly detained for celebrating the award of the US Congress' Gold Medal last October. ...

... Geopolitical control of Uzbekistan, Kyrgystan, Kazakhstan would enable control of any potential pipeline routes between China and Central Asia just as the encirclement of Russia controls pipeline and other ties between it and western Europe, China, India and the Middle East, where China depends on uninterrupted oil flows from Iran, Saudi Arabia and other OPEC countries. ...

... The US-led destabilization in Tibet is part of a strategic shift of great significance. It comes at a time when the US economy and the US dollar, still the world's reserve currency, are in the worst crisis since the 1930's. It is significant that the US Administration sends Wall Street banker, former Goldman Sachs chairman, Henry Paulson to Beijing in the midst of its efforts to embarrass Beijing in Tibet. Washington is literally playing with fire. China long ago surpassed Japan as the world's largest holder of foreign currency reserves, now in the range of $1.5 trillions, most of which are invested in US Treasury debt instruments. Paulson knows well that were Beijing to decide it could bring the dollar to its knees by selling only a small portion of its US debt on the market.