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Streng geheimer Pentagon-Befehl 11.11.2008 New York Times: US-Militär hat weltweit Vollmacht zu Einsätzen gegen Al-Qaida Von Rainer Rupp Die New York Times hat am Sonntag die Existenz eines streng geheimen Pentagon-Befehls enthüllt, wonach sich das US-Militär von der US-Regierung formell in den Stand versetzt sah, auf der Suche nach »Al-Qaida« überall in der Welt die Grenzen souveräner Staaten zu verletzten und auf deren Territorien tödliche Operationen durchzuführen. Besonders hervorgehoben werden in der Order des ehemaligen Verteidigungsministers Donald Rumsfeld 15 bis 20 Länder der islamischen Welt, für die vor einem US-Angriff jeweils unterschiedlich strenge Genehmigungsverfahren vorgeschrieben waren. So genügte für einen Militärschlag gegen Somalia die Zustimmung des Pentagonchefs, während ein Angriff gegen Pakistan oder Syrien der Genehmigung des Präsidenten bedurfte. (...) Der gleichen Quelle zufolge sollen US-Spezialeinheiten in jener Zeit noch
mindestens ein Dutzend weiterer Überfälle auf eine Reihe von Ländern getätigt
haben, wobei jedoch Details nicht genannt wurden. Siehe: Secret Order Lets U.S. Raid Al Qaeda (New York Times)
MOSKAU, 05. November (RIA Novosti). Russland wird in Kaliningrad Iskander-Raketen aufstellen, um das geplante US-Raketenabwehrsystem in Europa zu neutralisieren. (...) "In den letzten Jahren ist Russland mit neuen Bedrohungen und Herausforderungen konfrontiert: Ein globales Raketenabwehrsystem wird konstruiert, Russland wird mit Militärstützpunkten umstellt, die Nato wird zügellos erweitert", stellte der Staatschef in seiner Ansprache fest. "Es entsteht der Eindruck, dass wir einfach auf eine Festigkeitsprobe gestellt werden."
See video from RussiaToday.com:
Russia hopes to avoid
arms race despite Western fears See also: The encirclement of Russia (Video with Chalmers Johnson)
Der »Krieg gegen den Terror« erreichte am Sonntag und Montag eine neue Dimension. Zweimal innerhalb von 24 Stunden griff die US-Armee außerhalb der Grenzen der unter ihrer Führung besetzten Staaten Irak und Afghanistan an. Betroffen waren Syrien und Pakistan: Teile eines syrischen Dorfes wurde am Sonntag zerstört, einen pakistanischer Ort traf es am Montag. Insgesamt starben mindestens 28 Menschen. ... Siehe auch: The End of International Law? 10.28.2008 by Robert Dreyfuss (The Nation) A parallel new Bush doctrine is emerging, in the last days of the soon-to-be-ancien regime, and it needs to be strangled in its crib. Like the original Bush doctrine -- the one that Sarah Palin couldn't name, which called for preventive military action against emerging threats -- this one also casts international law aside by insisting that the United States has an inherent right to cross international borders in "hot pursuit" of anyone it doesn't like. They're already applying it to Pakistan, and this week Syria was the target. Is Iran next? (...) Of course, the very invasion of Iraq was illegal in 2003, and it flouted
international law. So some may say, these cross-border
raids are small potatoes. But they're not. This is a big deal. If it becomes a
standard part of U.S. military doctrine that any country can be declared "criminal"
and thus lose its sovereignty, then there is no such thing as international law
anymore.
Dokumentiert: Die russische Sicht: An die Stelle des Blockdenkens muß eine internationale »Netzdiplomatie« treten. Aber der Westen akzeptiert noch keine Gleichheit aller Staaten * Am 5. Juni trat der russische Präsident Dmitri Medwedew vor handverlesenen Zuhörern an das Rednerpult des Hotels Intercontinental Berlin. Der einen Monat zuvor ins Amt eingeführte Jurist erklärte, daß »alle Staaten – insbesondere die führenden – sich an das internationale Recht« zu halten hätten und bezeichnete die UNO als »Stützpfeiler eines anzustrebenden polyzentrischen internationalen Systems«. Er kritisierte die NATO, von der er sagte, sie habe es nicht geschafft, »ihrer Existenz einen neuen Sinn zu geben«. Spätestens an diesem Tag wurde klar, daß man in Moskau dabei war, die Grundzüge der Außenpolitik neu zu bestimmen und konkreter zu formulieren. Es wurde sichtbar, daß Medwedew direkt Einfluß darauf nahm und daß die neuen außenpolitischen Richtlinien seine Handschrift tragen werden. Am 12. Juli wurde die »Konzeption der Außenpolitik der Russischen Föderation«
verabschiedet und vom Präsidenten am 15. Juli während eines Auftrittes vor
russischen Diplomaten erläutert.
Victor Jara was playing at the University of Santiago on 12 September 1973 (the day after the murderous, CIA sponsored, coup). The military took over the university, 'arresting' both students and professors. They took them all to a boxing stadium, where Victor Jara apparently kept morale up by playing and singing until the military smashed his hands and then, after two days, killed him.
Amanda Jara
über den vor 35 Jahren ermordeten Musiker Víctor Jara als Vater und öffentliche
Symbolfigur
Barack Obama: ... In the meantime, we've got challenges, for example, with China, where we are borrowing billions of dollars. They now hold a trillion dollars' worth of our debt. And they are active in countries like -- in regions like Latin America, and Asia, and Africa. They are -- the conspicuousness of their presence is only matched by our absence, because we've been focused on Iraq. We have weakened our capacity to project power around the world because we have viewed everything through this single lens [on Iraq], not to mention, look at our economy. We are now spending $10 billion or more every month [on Iraq]. And that means we can't provide health care to people who need it. We can't invest in science and technology, which will determine whether or not we are going to be competitive in the long term. There has never been a country on Earth that saw its economy decline and yet maintained its military superiority. [That's right Barack, America’s military might is effectively being financed by the communists in Peking.] So this is a national security issue. ...
Hintergrund. Georgien-Krieg und imperiale Geopolitik Von Martin Hantke Wir veröffentlichen im folgenden eine aktualisierte und stark gekürzte Fassung der soeben erschienenen IMI-Studie über den Georgien-Krieg von Martin Hantke. Der vollständige Text mit einem umfangreicheren Fußnotenapparat kann unter folgendem Link im Internet heruntergeladen werden: www.imi-online.de/download/IMI-Studie2008-10.pdf . Wir danken der Informationsstelle Militarisierung e. V. in Tübingen und dem Autor für die freundliche Genehmigung zum Abdruck. Die Gründung einer gegen Washingtons Vormachtanspruch gerichteten Achse
Paris–Berlin–Moskau stellt für US-Geopolitiker einen geopolitischen Alptraum
dar. Schon kurz nach den Anschlägen des 11. September 2001 bot der ehemalige
russische Präsident Wladimir Putin eine solche Zusammenarbeit in einer Rede vor
dem Deutschen Bundestag mehr oder minder offen an.1 Bereits vor der Rede Putins
warnte Zbigniew Brzezinski, einflußreicher US-Geostratege und Sicherheitsberater
unter US-Präsident James Carter und jetzt des US-Präsidentschaftskandidaten
Barack Obama, unmißverständlich vor einer solchen Allianz: »Man sollte sich auch
an Putins Aufruf an Deutschland erinnern, gemeinsam mit Rußland eine
europäische Weltmacht zu schaffen, die unabhängig von den Vereinigten Staaten
sein solle.«2 Nachdem sich die Achse Paris–Berlin–Moskau insbesondere im Vorfeld
des US-Angriffskrieges gegen den Irak zu verfestigen drohte, setzte Washington
in der Folge alles daran, einen Keil zwischen Brüssel und Moskau zu treiben.
Dafür konnte es auf die antirussischen Akteure innerhalb der EU zurückgreifen,
allen voran Großbritannien, Polen und die baltischen Staaten. Sukzessive gelang
es so, die Europäische Union in eine immer rußlandfeindlichere Richtung zu
drängen.
Die Gegensätze zwischen Deutschland und Rußland sind angeblich durch die höhere Demokratie des Westens und östliche Großmachtgelüste verursacht. Rosa Luxemburg sah das schon 1916 anders Auszug aus: Junius: Die Krise der Sozialdemokratie. Zürich 1916. In: Rosa Luxemburg, Werke Band 4, Berlin 2000, Seite 95–97
WARSCHAU, 11. September (RIA Novosti). Der geplante US-Raketenschild in Osteuropa hat nach den Worten des russischen Außenministers Sergej Lawrow ein einziges Ziel im Visier: Russlands Atomwaffenarsenal. ...
MADRID, September 8 (RIA Novosti) - Former Soviet leader Mikhail
Gorbachev has said that calls from the U.S. and other Western powers to bring
Ukraine and Georgia into NATO are
purely aimed at isolating Russia.
Hintergrund. Die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit: Gegengewicht zum westlichen Imperialismus in Zentralasien Von Rainer Rupp Die geopolitische Bedeutung der aktuellen Krise im Kaukasus – der brutale Angriff der georgischen Streitkräfte auf Südossetien Anfang August und die entschlossene russische Reaktion darauf – zeichnet sich bereits jetzt ab: angefangen bei der starken Unterstützung, die Moskaus Vorgehen in der gesamten arabischen Welt gefunden hat, über den Zwiespalt innerhalb Westeuropas und der NATO gegenüber Georgien und der US-Versuche, den Kreml zu bestrafen, bis hin zur Entzauberung des US-amerikanischen Prestiges im postsowjetischen zentralasiatischen Raum. Überall werden derzeit Lehren aus dem jüngsten Kaukasus-Krieg gezogen. ...
Hier zwei Videos zur SCO:
Georgiens Überfall auf Südossetien: Globale Folgen einer bestellten Kriegsprovokation Von Knut Mellenthin (...) Entgegen dem Rat aller westlichen Regierungen,
versteht sich, die Saakaschwili stets eingeschärft hatten, Georgien dürfe seine
nationalen Probleme nicht gewaltsam zu lösen versuchen. Saakaschwilis Kampf für die »Wiederherstellung der territorialen Integrität« konzentrierte sich zunächst auf das am leichtesten zu erreichende Ziel, die autonome Region Adscharien mit dem wirtschaftlich wichtigen Hafen Batumi. Die Bewohner sind – anders als Abchasen und Osseten – selbst Georgier. Der adscharische Präsident Aslan Abaschidse hatte die Gültigkeit der georgischen Verfassung und die Autorität der Zentralregierung nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Im Wechselspiel von Verhandlungsangeboten, ökonomischer Erpressung und Androhung eines militärischen Vorgehens gelang es Saakaschwili, die Regierung in Batumi zu erschüttern. Entscheidend war in der letzten Phase, daß der mit hohen finanziellen Anreizen verbundene Aufruf an adscharische Beamte und Militärs zur Desertion erfolgreich war. Nach dem Vorbild der »Rosenrevolution« organisierten schließlich Saakaschwilis Anhänger auch in Batumi Massendemonstrationen, mit dem Ergebnis, daß Abaschidse Anfang Mai 2004 aufgab. Strategie der Spannung Schon im Juli 2006 hatten georgische Armeeeinheiten das zu Abchasien gehörende Obere Kodori-Tal besetzt. Im September 2006 benannte die georgische Führung dieses Gebiet in Oberabchasien um und verlegte dorthin den Sitz der »abchasischen Exilregierung«, die bis dahin in Tbilissi residiert hatte. Im Mai 2007 schuf Saakaschwili sich mit Dmitri Sanakojew einen »südossetischen Präsidenten« eigener Wahl, der unter militärischem Schutz Georgiens ein Quartier auf dem Territorium Südossetiens bezog. Es wurde in Moskau als schlimmes Vorzeichen vermerkt, daß Condoleezza Rice bei ihrem Besuch in Tbilissi am 10. Juli zu einem öffentlichen Händedruck mit Sanakojew, den die US-Regierung bis dahin ignoriert hatte, zusammentraf. Aufrüstung zum Krieg Saakaschwili bewegte sich schon seit Jahren, und zwar vom Beginn seiner Amtszeit an, immer wieder hart am Rande eines Angriffskrieges gegen die abtrünnigen Republiken. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach den Motiven für die gezielte Modernisierung und Ausrüstung der georgischen Armee durch die NATO, insbesondere die USA. Im April 2002, also noch unter Schewardnadse, begann das US-amerikanische Verteidigungsministerium mit dem Georgia Train and Equip Program (GTEP), das zunächst 20 Monate dauern sollte, tatsächlich aber zwei Jahre lang lief. Unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung bildeten über 100 amerikanische Offiziere vier leichte Infanteriebataillone und eine Panzerkompanie der georgischen Armee aus, zusammen rund 2400 Mann. Es handelt sich um Elitetruppen, deren Sold um ein Mehrfaches über den normalen Bezügen georgischer Armeeangehöriger liegt. Die Differenz zahlte das Pentagon. Zum GTEP gehörte auch die Lieferung moderner Waffen und Ausrüstung, einschließlich neuer Kampfhubschrauber. Mit Gesamtkosten von 65 Millionen US-Dollar stellte das GTEP ein in Art und Umfang absolut einmaliges Pilotprojekt auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion dar. Aufs Jahr umgerechnet bekamen beispielsweise die kaukasischen Nachbarrepubliken Armenien und Aserbaidschan zusammen nur ein Fünftel der US-Militärhilfe, die Georgien erhielt. Soll man es für Zufall oder Ungeschick halten, daß ausgerechnet die Armee eines Staates mit gefährlichen territorialen Ambitionen in so außerordentlicher Weise verstärkt und modernisiert wurde? Gegen welchen Gegner, wenn nicht gegen die abtrünnigen Republiken und gegen deren Schutzmacht Rußland? Offenbar dienten und dienen die revanchistischen Ambitionen der georgischen Führung der NATO als willkommener Hebel, um in der Kaukasusregion der früheren Sowjetunion Fuß zu fassen und Rußlands durch den Tschetschenienkrieg ohnehin schon angeschlagene kaukasische Flanke weiter zu destabilisieren. Nach seinem offiziellen Ende 2004 lief das GTEP in angeblich verkleinertem Umfang weiter, jetzt getarnt als vom Pentagon bezahltes Privatunternehmen. Ehemalige Offiziere der US-Armee, deren Zahl zunächst mit 14 angegeben wurde, sollten sich künftig um die »Umstrukturierung und Reform« der georgischen Truppen, insbesondere um deren Anpassung an Technik und Militärdoktrin der NATO, kümmern, hieß es damals. Schon im Januar 2005 begann aber ein neues, direkt vom Pentagon geleitetes Programm7, in dessen Rahmen zwei Infanteriebataillone für den Einsatz im Irak ausgebildet werden sollten. Georgien stellte vor dem Krieg mit 2000 Mann das nach den USA und Großbritannien stärkste Kontingent der Besatzungstruppen im Irak. Nach Beginn der georgisch-russischen Kämpfe befanden sich laut Angaben des Pentagon 127 US-amerikanische Militärausbilder in Georgien, von denen 35 sogenannte Civil Contractors, also Angestellte von Privatfirmen, waren. (...) Die starke Präsenz von US-Militärs ist einer der Gründe, aus denen der US-Regierung und ihren Geheimdiensten der georgische Aufmarsch zum Überfall auf Südossetien gar nicht verborgen bleiben konnte, selbst wenn sie nicht ohnehin genau informiert gewesen wären. US-Diplomaten behaupten, daß sie noch am Tag vor dem Angriffsbeginn die georgische Führung gewarnt hätten: »Macht es nicht, laßt euch nicht in einen militärischen Konflikt hineinziehen, es liegt nicht in eurem Interesse.«9 Der Spiegel berichtet, daß der stellvertretende russische Außenminister Grigorij Karasin nach Beginn des georgischen Angriffs noch Kontakt zu seinem US-Kollegen Daniel Fried hatte, der versprach, man werde »sich darum kümmern«. Zu dieser Zeit war es in Washington erst Nachmittag. Später dann, so der Spiegel, sei im amerikanischen Außenministerium niemand mehr ans Telefon gegangen, obwohl dort normalerweise zu dieser Zeit immer noch gearbeitet wurde. Wenige Stunden nach Beginn des georgischen Überfalls trat am Abend des 7. August (Ortszeit) in New York der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zusammen. Der US-Vertreter weigerte sich beharrlich, irgendeiner Resolutionsformulierung zuzustimmen, in der zur Ablehnung militärischer Gewalt aufgerufen wurde. Die Situation erinnerte stark an das Verhalten der US-Regierung nach Beginn des israelischen Überfalls auf den Libanon im Sommer 2008. Zu diesem Zeitpunkt hätte eine deutliche Reaktion der USA, die noch nicht einmal in einer Verurteilung des georgischen Vorgehens bestehen mußte, wahrscheinlich ausgereicht, um die georgischen Angriffe zu stoppen und den Krieg schadensbegrenzend sofort abzubrechen. Rußland ließ sich, anscheinend als bewußte Geste, noch rund zwölf Stunden Zeit, bis es mit eigenen Streitkräften eingriff. Das amerikanische Agieren im Sicherheitsrat rundet das Bild ab: Washington war über den Angriffsplan informiert, Saakaschwili hatte grünes Licht erhalten, die dann zwangsläufig folgende Kettenreaktion war erwünscht. Operation mißglückt, Ziele erreicht Man mag spekulieren, wie groß die Hoffnung Saakaschwilis war, er könne durch einen »Blitzkrieg« gegen Tschinwali die Russen überrumpeln und von einem Eingreifen abhalten. Letztlich könnte diese Frage nur sein Psychiater beantworten. Fakt ist, daß für einen solchen Kriegsplan die schnelle Besetzung des Roki-Tunnels – der einzigen Landverbindung zwischen Rußland und Südossetien – durch Fallschirmjäger erste Voraussetzung gewesen wäre. Jahrelang waren alle internationalen Beobachter davon ausgegangen, daß ein georgischer Angriff mit einer Luftoperation gegen den Roki-Tunnel beginnen würde. Statt dessen ließ Saakaschwili Tschinwali von seiner Artillerie plattmachen und rein provokatorisch die russischen Friedenstruppen beschießen, die sich in ihre Kaserne zurückgezogen hatten. Zwölf von ihnen starben – ein todsicherer Weg, um eine russische Intervention unvermeidlich zu machen. Daß jemand ganz bewußt und ohne Notwendigkeit einen Krieg beginnt, den er militärisch nur verlieren kann, kommt selten vor, aber in diesem Fall macht es, aus der speziellen Zielstellung der georgischen Führung, durchaus Sinn. So wie es jetzt aussieht, ist ihr Kalkül vollständig aufgegangen. Zweifel, die es bisher im Westen am Konfrontationskurs der Regierung in Tbilissi gab, werden in einem Meer von geistesschwachen Bekundungen bedingungsloser Solidarität mit dem armen kleinen Opfer der russischen Aggression ertränkt. Den georgischen Streitkräften steht eine neue Welle der Aufrüstung bevor. Noch mehr und modernere Waffen als vor dem Krieg. Bisher stammte ein Großteil des Waffenarsenals noch aus russischer Produktion, und nicht nur aus der allerneuesten. Rundum modernisiert wird auch die gesamte militärische Infrastruktur des Landes. Und das Beste: Die georgische Staatskasse wird kaum einen Lari dazubezahlen müssen. Wichtig auch: Georgien hat nach dem von seiner Führung ausgelösten Krieg von den USA, Großbritannien und einigen anderen Staaten Bündniszusagen für die nächste »russische Aggression« – also mit anderen Worten: für seinen nächsten Revanchekrieg – bekommen, die nahe an eine De-facto-Mitgliedschaft in der NATO heranreichen. Georgien kann darüber hinaus auch damit rechnen, daß die nächste Tagung der Allianz im Dezember den Weg zur definitiven Aufnahme in die NATO beschleunigen wird. Georgiens »territoriale Integrität« – das heißt die Rückgewinnung Südossetiens und Abchasiens, die sich nur Idioten oder Zyniker heute noch als freiwilligen Akt vorstellen können – ist zur Herzenssache der gesamten »freien Welt« geworden. »Es ist wichtig, daß die ganze Welt versteht, daß das, was jetzt in Georgien geschieht, die gesamte Weltordnung berühren wird. Das ist nicht bloß Georgiens Sache, sondern die Sache der ganzen Welt«, proklamiert Georgiens Minister für »Reintegration« (Anschluß der abtrünnigen Republiken), Temur Jakobaschwili.
Kreml erkennt Abchasien und Südossetien an / US-Flottille nähert sich russischen Stellungen Von Jürgen Elsässer Russland hat die Eigenstaatlichkeit Abchasiens und Südossetiens anerkannt. Zehn NATO-Kriegsschiffe nähern sich der georgischen Küste. ... Aus Deutschland wurde kurzfristig die Fregatte »Lübeck« zu der Flottille abgeordnet. Im georgischen Hafen Batumi liegt bereits der Zerstörer USS McFaul mit 50 Cruise Missiles vom Typ Tomahawk. »Sie können Atomsprengköpfe tragen«, sagte ein Sprecher des russischen Militärgeheimdienstes. Vizegeneralstabschef Anatoli Nogovizyn spottete, es sei »kaum zu glauben, dass sie nur zur Lieferung humanitärer Hilfsgüter gekommen sind«. Am Montag hatten südossetische Behörden berichtet, georgische Truppen seien nach dem russischen Rückzug in den Kreis Leninogorsk einmarschiert. Einwohner der Ortschaft Tsinaghar seien in die Wälder geflüchtet. Tiflis ziehe Truppen um die abtrünnige Provinz zusammen. Nogovizyn warnte, Georgien plane einen Großangriff auf Abchasien und die Eroberung der Hauptstadt Suchumi. Unterdessen hat das russische Flaggschiff »Moskva« den Hafen Sewastopol auf der Krim verlassen, um »Schießübungen« zu veranstalten. Im Schwarzen Meer stehen die Zeichen auf Sturm.
OST-WEST-KONFLIKT 27.08.2008 (Spiegel Online) Frankreich warnt Russland vor Griff nach der Krim
Von Knut Mellenthin
... Unterdessen sprachen sich die US-Senatoren Joe
Lieberman (ehemals Demokrat, jetzt Unabhängiger) und Lindsey Graham
(Republikaner) dafür aus, Georgien sehr schnell für einen Revanchekrieg
aufzurüsten. Die USA hätten sich bisher darauf
konzentriert, Georgien mit »leichten« Waffen zur Terrorismusbekämpfung
auszurüsten. Jetzt brauche das Land vor allem Luftabwehrsysteme und Waffen zur
Panzerbekämpfung, sagten die beiden Senatoren. Lieberman ist eng mit
dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain befreundet und
unterstützt diesen im Wahlkampf. Der Zerstörer »USS McFaul« ist mit Tomahawk-Lenkraketen ausgestattet, die Atomsprengköpfe tragen können und eine Reichweite von 2500 Kilometern haben. Das US-Kriegsschiff ankert seit Sonntag vor dem georgischen Batumi ...
Medwedew erkennt Rebellen-Republiken an - Merkel protestiert Dienstag, 26.8.2008 Der Westen hatte ihn gewarnt - Dmitrij Medwedew setzt sich darüber hinweg: Der russische Präsident hat die Unabhängigkeit der abtrünnigen georgischen Gebiete Südossetien und Abchasien anerkannt. Bundeskanzlerin Merkel und US-Außenministerin Rice übten scharfe Kritik.
... AMY GOODMAN: Can you talk about the significance of this, in terms of nuclear warfare in Russia? Do we have anything to fear along those lines? COL. SAM GARDINER: Absolutely. Let me just say that if you were to rate how serious the strategic situations have been in the past few years, this would be above Iraq, this would be above Afghanistan, and this would be above Iran. On little notice to Americans, the Russians learned at the end of the first Gulf War that they couldn’t—they didn’t think they could deal with the United States, given the value and the quality of American precision conventional weapons. The Russians put into their doctrine a statement, and have broadcast it very loudly, that if the United States were to use precision conventional weapons against Russian troops, the Russians would be forced to respond with tactical nuclear weapons. They continue to state this. They practice this in their exercise. They’ve even had exercises that very closely paralleled what went on in Ossetia, where there was an independence movement, they intervene conventionally to put down the independence movement, the United States and NATO responds with conventional air strikes, they then respond with tactical nuclear weapons. It appears to me as if the Russians were preparing themselves to do that in this case. First of all, I think they believe the United States was going to intervene. At a news conference on Sunday, the deputy national security adviser said we have noted that the Russians have introduced two SS-21 medium-range ballistic missile launchers into South Ossetia. Now, let me say a little footnote about those. They’re both conventional and nuclear. They have a relatively small conventional warhead, however. So, the military significance, if they were to be conventional, was almost trivial compared to what the Russians could deliver with the aircraft that they were using to strike the Georgians. I think this was a signal. I think this was an implementation on their part of their doctrine. It clearly appears as if they expected the United States to do what they had practiced in their exercises. In fact, this morning, the Russians had an air defense exercise in the southern part of Russia that borders Georgia in which they—it was practicing shooting down incursion aircraft that were incursion into Russia. They were prepared for the United States to intervene, and I think they were prepared—or at least they were wanting to show the United States that their doctrine of the use of tactical nuclear weapons, if the US attacks, was serious, and they needed to take—the United States needs to take Russia very seriously. ...
Kommentar von Werner Pirker 09.08.2008 ... Südossetien hat den 1991 erfolgten Austritt Georgiens aus der UdSSR nicht mitvollzogen und nach dem Ende der Sowjetunion keinerlei Bereitschaft erkennen lassen, dem georgischen Staatsgebiet wieder beizutreten. Die Sezession, die 2006 mit einem Referendum besiegelt wurde, ist nicht mehr und nicht weniger völkerrechtswidrig, als es die kosovo-albanische Lostrennung von Serbien war. Doch die eine wurde vom Westen sanktioniert, während die andere den Westen auf der Seite des um seine territoriale Integrität bemühten Staates sieht. ... Ein wesentliches Motiv für die nationale Unabhängigkeitsbewegung der Südosseten ist die Ablehnung der politischen Verhältnisse in Georgien. Gemeint sind die ständigen politischen Eruptionen in dieser Kaukasusrepublik sowie die Eingliederung des Landes in eine aggressive Frontstellung gegen Rußland. Die Südosseten erhoffen sich eine Vereinigung der beiden ossetischen Territorien im Rahmen der Russischen Föderation. ... Was hat aber nun Tbilissi dazu bewogen, den Konflikt aufzutauen und einen Krieg zu entfesseln, der im schlimmsten Fall zu einer direkten Konfrontation zwischen Rußland und den USA führen könnte? ...
SÜDOSSETIEN- KRISE
Russische Kampfjets beschießen Öl- PipelineIm russisch-georgischen Krieg wird verbissen weiter gekämpft. Beide Seiten werfen sich "ethnische Säuberungen" vor. Georgien behauptet, Russland habe eine wichtige Öl-Pipeline beschossen und beklagt zivile Opfer. Zudem greifen die Kampfhandlungen auf Abchasien über. mehr... [ Forum ]
Schwere Kämpfe
zwischen russischer und georgischer Armee
08.08.2008Offenbar 1400 Tote in Südossetien In Südossetien kämpfen russische und georgische Truppen erbittert um die Kontrolle der Provinzhauptstadt Tschinwali, nach südossetischen Angaben wurden allein heute 1400 Menschen getötet. Es wird damit gerechnet, dass Georgien in Kürze das Kriegsrecht verhängt. ...
Die USA sind ihrem Ziel eines Raketenschildes in Europa einen Schritt näher gekommen. US-Außenministerin Condoleezza Rice und ihr tschechischer Kollege Karel Schwarzenberg unterschrieben am Dienstag in Prag ein Abkommen über die Stationierung einer Radaranlage in Tschechien. Der Vertrag sei für »die internationale Gemeinschaft als Ganzes« bedeutsam, sagte Rice nach einem Treffen mit Tschechiens Regierungschef Mirek Topolanek. Die USA planen, ab 2011 zehn Abfangraketen in Polen zu stationieren und eine Radarstation in Tschechien zu installieren. ...
Zwischen Kooperation und Konfrontation: Rußland und die EU wollen beim Gipfeltreffen am Donnerstag und Freitag ihre Beziehungen auf ein »neues Fundament« stellen Von Tomasz Konicz Siehe auch:
Rußlands Ressourcen
Außer Reichweite des Westens
4 Anti-Lisbon Videos from Irland
Lisbon & Militarisation Campaign Against the EU Constitution Liz Curry of CAEUC
Mary Lou McDonald MEP of Sinn Féin Sayno.ie Press Conference Video (People Before Profit) http://www.eu-vertrag-stoppen.de (German Website) »Ein großer Sieg für die Demokratie« 16.06.2008 Wo die Bevölkerung abstimmen durfte, lehnte sie eine neoliberale EU ab. Ein Gespräch mit Richard Boyd Berrett Interview: Rainer Rupp Richard Boyd Berrett ist Vorsitzender der irischen Antikriegsbewegung (Irish Anti War Movement), Mitglied der Socialist Workers Party seines Landes und Vertreter der im Kampf um das »Nein« gegen den Lissabon-Vertrag neu geschaffenen Linksallianz »People before Profit« (»Menschen vor Profit«)
EU will Flüchtlinge künftig bis zu 18 Monate in Abschiebehaft nehmen. Ein Gespräch mit Martin Glasenapp Interview: Gitta Düperthal
Die EU-Staaten wollen künftig Menschen ohne legalen Aufenthalt vor einer
Abschiebung bis zu 18 Monaten ins Gefängnis sperren können. Das sieht eine
Richtlinie vor, die die Innenminister vergangene Woche in Luxemburg
verabschiedeten. Nun muß nur noch das Europaparlament zustimmen, die erste
Lesung findet am 18. Juni statt. Welche Rolle spielt Deutschland bei dieser
Entscheidung? Inhuman ist es, wenn Menschen, die in Booten von der afrikanischen Küste starten, und vor den kanarischen Inseln in Seenot geraten, nicht an Bord genommen werden. Oder wenn griechische Küstenpolizisten im Ägäischen Meer mit Äxten Löcher in Flüchtlingsboote hacken. Inhuman ist auch, daß das FRONTEX-Budget, das dazu dient, Flüchtlinge von Europa fernzuhalten, von rund 17 Millionen Euro im Jahre 2006 auf 70 Millionen in diesem Jahr gestiegen ist. Wie groß sind die Chancen, das EU-Gesetzesvorhaben zu kippen? Ich hoffe, daß es im EU-Parlament massiven Einspruch gibt. Wir gehen auch davon aus, daß auf dem europäischen Sozialforum im September in Malmö Gegenwehr organisiert wird. Infos unter medico.de
Moskau setzt Prioritäten im Osten: Rußlands neuer Präsident besucht bei erster Auslandsreise Kasachstan und China Von Rainer Rupp Die Reihenfolge der ersten Auslandsbesuche eines neuen Staatspräsidenten ist immer von großer symbolischer Bedeutung, werden damit doch politische Signale gesetzt. Exemplarisch dafür steht die erste Auslandsvisite des neuen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in dieser Woche in Kasachstan und China. Moskau unterstreicht damit einerseits gegenüber den USA und der Europäischen Union, daß Rußland auch ein asiatisches Land ist, und daß es der Entwicklung guter Beziehungen zum längst nicht mehr schlafenden chinesischen Riesen große Bedeutung beimißt. Zum anderen zeigt der erste Stopp in Kasachstan am Donnerstag und Freitag, wie sehr Moskau die enge Zusammenarbeit mit den ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien am Herzen liegt, zumal deren Öl- und Gasvorkommen starke US-amerikanische, europäische und chinesische Begehrlichkeiten geweckt haben. ... Siehe auch: Kremlchef in Kasachstan und: China konkurriert mit EU um Rußlands Gas
Seine Einsicht kam leider viel zu spät: Michail Gorbatschow, der ehemalige Held des Westens, gelangte nun zu der Erkenntnis, daß amerikanische Politiker »einem ins Gesicht lügen«. Wörtlich meinte der ehemalige sowjetische Präsident in einem Interview mit der britischen Zeitung Daily Telegraph (7.5.): »Die USA haben versprochen, daß die NATO nach dem Kalten Krieg nicht über die Grenzen Deutschlands hinausgehen wird. Heute ist die Hälfte von Mittel- und Osteuropa Mitglied dieser Allianz. Wie wir sehen, sind ihre Versprechen nichts wert. ... ... Auf den geplanten Aufbau des US-Raketenabwehrsystems in Europa eingehend, bezeichnete Gorbatschow diesen Schritt als »sehr gefährlich« – und demonstrierte somit, daß er das Stadium der Altersweisheit doch noch erreicht hat. Etwas spät. (rwr)
Ob Euro, Zentralbank und Verfassung, ob Steuer- und Lohndumpingpolitik: Die EU trägt die neoliberale Handschrift der aktuellen Bundesregierung und ihrer Frontfrau Angela Merkel Von Sahra Wagenknecht
"This is your baby. Go do it" -- Condoleezza Rice CONDOLEEZZA RICE AND TORTURE, SHE MUST GO
Warum ich gegen den Boykott der Olympischen Spiele in Peking und die aktuelle antichinesische Propagandakampagne bin Von Jean-Luc Mélenchon ... Das lief so bis 1956, als das kommunistische Regime beschloß, in Tibet
und den angrenzenden Gebieten die Leibeigenschaft zu beseitigen. Mit dem Bruch
einer Tradition, den ich voll und ganz billige, haben die Kommunisten
Vorschriften abgeschafft, die die Bevölkerung in drei Kategorien und neun
Klassen einteilten, wo das Menschenleben von sehr verschiedenem Wert war. So
hatten die Besitzer der Leibeigenen und Sklaven das Recht der Entscheidung über
deren Leben und Tod, und sie konnten Folter anordnen. Heute spricht niemand mehr
davon, welchen Status die Frauen im alten Tibet hatten. Aber man kann sich
darüber informieren, wenn es einen interessiert. Der kommunistische Staat hat
den gewaltsamen Kämpfen zwischen Lokalfürsten des angeblichen Paradieses der
Gewaltlosigkeit ein Ende gesetzt, ebenso den blutigen Strafen, die die Mönche an
Verletzern der von ihnen gehüteten religiösen Vorschriften vollzogen. Die
tibetische Version der Scharia hat erst mit den Kommunisten ein Ende gefunden.
In den 50er Jahren erlebte der britische Journalist Alan Winnington den Aufbau eines modernen Gesundheitswesens in Tibet
In der Volksrepublik China hat sich eine solide, aber machtlose Bourgeoisie entwickelt. Die kommunistische Führung besitzt dagegen die politische Macht, kann aber nicht ohne das Kapital die Ökonomie des Landes vorwärtstreiben Von Domenico Losurdo Siehe auch: Hier aus einer Email,
zwei empfohlenen Artikel über China von Rolf
Berthold.
Von Rüdiger Göbel ... In einem »Gemeinsamen Entschließungsantrag« werden die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten zum Boykott der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Peking aufgefordert, wenn China nicht mit dem Dalai Lama verhandelt. ...
Globaler Protest gegen China: In San Francisco wollen Tausende Demonstranten den olympischen Fackellauf stören, Sicherheitskräfte sind mit Spezialagenten und Patrouillenbooten im Einsatz. Großbritanniens Premier Brown setzt ein Zeichen - und boykottiert die Eröffnungsfeier in Peking....
Dokumentiert. »Entwicklungsstrategie Rußlands bis zum Jahre 2020«. Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der erweiterten Sitzung des Staatsrates am 8. Februar 2008 (Teil II und Schluß) Siehe Teil I 05.04.2008
»Wir suchen keinen Konflikt mit der NATO« 07.04.2008 Warum Rußland den Krieg gegen die Taliban in Afghanistan unterstützt. Ein Gespräch mit Igor Maximytschew Interview: Rainer Rupp Dr. Igor F. Maximytschew ist Mitarbeiter des Europa-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau Will Rußland mit der Bereitstellung eines Transportkorridors für den Nachschub nach Afghanistan die NATO retten?
Liebesgrüße aus Sotschi 07.04.2008 Von Rainer Rupp ... Zugleich versprach er, Rußland bei seinem Streben zur Aufnahme in die Welthandelsorganisation zu unterstützen und auch darauf hinzuarbeiten, die im Kalten Krieg 1974 in den USA erlassenen Handelsbeschränkungen gegen Rußland zu lockern...
Zur Geschichte des Dalai Lama: Das Adelsregime in Tibet sah bis Ende der 50er Jahre für Untergebene Rechtlosigkeit und grausame Strafen vor
Prakash Karat auf dem 19. Kongreß der KP Indiens (Marxistisch) zum Generalsekretär wiedergewählt Von Hilmar König, Neu-Delhi See also: Tibet integral part of China: Karat ... Asserting that Tibet was an integral part of China, the CPI(M) on Monday attacked BJP and NDA convenor George Fernandes for supporting its separation asking whether he would support similar demands in Jammu and Kashmir and Nagaland. Pointing out that the Central government had consistently taken the position that Tibet was part of China, party General Secretary Prakash Karat told a press conference here ''some Indian politicians are toeing the line of certain Western powers like the US which would lead to the break-up of larger states in the name of human rights or rights of ethnic minorities...
Von Rainer Rupp ... Zukünftig darf nichtmilitärischer Nachschub für die 50000 Soldaten starken NATO-geführten Besatzungstruppen in Afghanistan über russisches Territorium transportiert werden. Darauf verständigte sich der in Bukarest tagende NATO-Rußland-Rat. Noch nicht geklärt ist, ob dafür auch russische Transportflugzeuge genutzt werden können. Bisher wurde fast der gesamte NATO-Nachschub für Afghanistan über Pakistan abgewickelt, doch gilt diese Route als zunehmend gefährlich...
Dokumentiert. »Entwicklungsstrategie Rußlands bis zum Jahre 2020«. Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der erweiterten Sitzung des Staatsrates am 8. Februar 2008 (Teil 1) Am 8. Februar 2008 hielt der russische Präsident Wladimir Putin auf der erweiterten Sitzung des Staatsrates in Moskau eine politische Grundsatzrede, in der er die »Entwicklungsstrategie Rußlands bis zum Jahre 2020« skizzierte. (...) Wir dokumentieren die knapp einstündige programmatische Rede Putins, leicht gekürzt, in zwei Teilen. (jW)
Bereitschaft zum atomaren Erstschlag 04.04.2008 Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) erklärte am Mittwoch zum NATO-Gipfel in Bukarest: Mit großer Sorge verfolgt die IPPNW die Beratungen des NATO-Gipfels vom 2.–4. April in Bukarest. Das im Vorfeld bekanntgewordene Strategiepapier »Towards a Grand Strategy for an Uncertain World« propagiert die Bereitschaft zum atomaren Erstschlag und zu militärischen Interventionen ohne völkerrechtliche Legitimation durch den Weltsicherheitsrat...
In Kiew (Ukraine) berieten neun linke Parteien über Aktionen gegen das Militärbündnis. Gespräch mit Wolfgang Gehrcke Peter Wolter Wolfgang Gehrcke ist außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke Sie haben in Kiew an einer Konferenz linker Parteien teilgenommen, die gegen die Pläne der USA protestieren, die Ukraine und Georgien in die NATO aufzunehmen. Wurden Gegenaktionen vereinbart?...
Heute beginnt der größte NATO-Gipfel der Geschichte. In den drei Tagen von Bukarest stellt sich die Frage nach der Stabilität des Militärpakts Von Rainer Rupp Siehe auch von Rainer Rupp:
Wie die
»strategische Schizophrenie« überwinden? ... Das derzeit gültige strategische Konzept der Allianz vom April 1999 legitimiert bereits Angriffskriege sowie die weltweite militärische Sicherung von Rohstoffen. Genau zu dem Zeitpunkt, als das Konzept am 50. Jahrestag der Gründung des Militärpakts in Washington unterzeichnet wurde, wurde Belgrad von der NATO bombardiert. Aber offensichtlich ist dieses Konzept noch nicht umfassend und aggressiv genug, denn die Experten lamentieren, daß es noch »in der Gedankenwelt der Zeit vor dem strategischen Paradigmenwechsel des 11.September und vor der NATO-Mission in Afghanistan konzipiert« worden sei. ... Und siehe: Im NATO-Auftrag: Manifest für den Atomschlag Die NATO soll in Zukunft bei sogenannten Präventivangriffen Atomwaffen einsetzen, um andere Länder, wie z.B. den Iran, daran zu hindern, solche Waffen zu entwickeln. Diesen Wahnsinnsvorschlag präsentierten zu Jahresbeginn fünf ehemalige Topmilitärs. Sie waren von der Brüsseler Zentrale des imperialistischen Bündnisses beauftragt worden, einen Entwurf für ein neues strategisches Konzept auszuarbeiten. ... ... Während des Kalten Krieges war der Ersteinsatz von Atomwaffen im Fall eines Konfliktes mit dem Warschauer Vertrag der wichtigste Faktor der NATO-Doktrin. Im Strategischen Konzept von 1999 wurde der Ersteinsatz von Atomwaffen im Konfliktfall auch gegen Nicht-Atomwaffenstaaten ausgedehnt. Wohlgemerkt: im Konfliktfall. Wenn es nunmehr nach den Autoren des Manifestes geht, dann soll der Atomwaffenersteinsatz in Zukunft noch einfacher werden. Die NATO würde sich dann das Recht herausnehmen, einen Konflikt mit dem Ersteinsatz von Atomwaffen »präventiv« zu beginnen, wenn es z.B. gegen Verdächtige geht, die möglicherweise Atomwaffen weiterverbreiten könnten. ...
... Die USA versuchten immer energischer, »das postsowjetische Territorium zu infiltrieren«. Georgien und die Ukraine seien dafür die eindringlichsten Beispiele, sagte Lawrow... Siehe auch: Nato-Gipfel berät über Verhältnis zu Ex-Sowjetstaaten Wie nah sind Georgien und Ukraine an der Nato? Video:
The Tibet Card 28.03.08 West is punishing China for its reluctance to impose sanctions on Iran By Soraya Sepahpour-Ulrich ... However, the CIA officials seem to have misled the Tibetans into thinking they had American support for the establishment of an independent Tibet[i]. They did not. Once again, the Tibetans are thinking they have the support of the United States. It should be mentioned that such names as Tom Lantos (a Holocaust survivor) endorsed the promotion of a free Tibet. He also promoted the International Campaign for Tibet, a campaign which receives grants from the National Endowment for Democracy – a State Department operation which engages non-suspecting NGOs to openly do what the CIA did/does. Neoconservative queen, Jean Kilpatrick was pushing The Committee of 100 for Tibet with artists such as Richard Gere as unsuspecting fronts[ii] What is the reason behind America’s sudden interest in Tibet. ... Engaging China in a Tibet uprising, threatening the public image it has worked so hard to build around the world (...) would distract or dissuade it from building alliances with Iran. Iran must be kept isolated at all costs. ...
Mönchischer Terror auf dem Dach der Welt. Teil 2 (und Schluß): Krawalle im Vorfeld der Olympischen Spiele Von Colin Goldner Nichts kann China im Vorfeld der Olympischen Spiele weniger gebrauchen als schlechte Presse. Grund genug für den Dalai Lama, nach Kräften für ebensolche zu sorgen. Ende September letzten Jahres empfing er an seinem »Exilregierungssitz« im nordindischen Dharamsala hochrangige Vertreter der deutschsprachigen Minderheit Norditaliens (»Südtiroler«), die ihn über Mittel und Methoden erfolgreicher deutscher »Volkgruppen«-Politik unterrichteten. Schon bei seinem Besuch in Bolzano im Sommer 2005 hatte er erklärt, es habe »Südtirol für Tibet durchaus Vorbildcharakter«. Bekanntlich wurde die »Südtirol-Autonomie« in den 1960ern durch terroristische Anschläge herbeigebombt. ... Der Dalai Lama selbst ließ keine Gelegenheit ungenutzt, die angeblich »erneut zunehmende Unterdrückung des tibetischen Volkes« anzuprangern und damit die offen gewaltbereite Stimmung innerhalb des TPUM-Kampfverbandes anzuheizen. In seiner traditionellen Rede zum »Jahrestag des Volksaufstandes von 1959« am 11. März 2008 behauptete er wahrheitswidrig, die Chinesen machten sich fortgesetzt »zahlreicher, unvorstellbarer und grausamer Menschenrechtsverletzungen« in Tibet schuldig. Noch am selben Tag kam es in der nepalischen Hauptstadt Kathmandu zu gewalttätigen Ausschreitungen: mehr als 200 Mönche versuchten, die chinesische Botschaft im Stadtzentrum anzugreifen. ... Behauptungen des Dalai Lama, chinesisches Militär habe mehrfach in die Menge geschossen, wobei »mehrere hundert Tibeter getötetet« worden seien, waren völlig aus der Luft gegriffen, waren aber dazu angetan, die Lage weiter anzuheizen...
Mönchischer Terror auf dem Dach der Welt. Teil I: Die Begeisterung für den Dalai Lama und den tibetischen Buddhismus Von Colin Goldner ...Für viele steht und fällt die Begeisterung für tibetischen Buddhismus in der Tat mit der Figur des Dalai Lama. Das weltweit hohe Ansehen, das »Seine Heiligkeit« quer durch sämtliche politischen und weltanschaulichen Lager genießt, ist trotz aller Kritik, die seit geraumer Zeit gegen ihn vorgebracht wird – von seinen freundschaftlichen Kontakten zu alten und neuen Nazis hin zu seinen eklatant frauen- und homosexuellenfeindlichen Positionen –, völlig ungebrochen. Nach wie vor gilt er als Symbolfigur für Friedfertigkeit, Güte und in unendlicher Weisheit ruhende Gelassenheit. Seine Verlautbarungen gelten als Wahrheit schlechthin. Derlei verklärende Sicht auf den Dalai Lama ebenso wie auf das »alte Tibet«, das dieser repräsentiert, basiert wesentlich auf eklatanter Unkenntnis der tatsächlichen Gegebenheiten... ...Die moderne Geschichtsschreibung weiß indes längst, daß Tibet bis
zur Invasion der Chinesen keineswegs die paradiesische Gesellschaft war,
die der Dalai Lama ständig beschwört. Für die große Masse der
Bevölkerung war das »alte Tibet« tatsächlich eben jene »Hölle auf
Erden«, von der in der chinesischen Propaganda immer die Rede ist; das
tibetische Volk aus diesem Elend zu befreien, wurde beim Einmarsch von
1950 als Legitimation und revolutionäre Verpflichtung angesehen. Das tibetische Strafrecht zeichnete sich durch extreme Grausamkeit aus. Zu den bis weit in das 20. Jahrhundert hinein üblichen Strafmaßnahmen zählten öffentliche Auspeitschung, das Abschneiden von Gliedmaßen, Herausreißen der Zungen, das Abziehen der Haut bei lebendigem Leibe und dergleichen. ... Neben dem aus der Geschichte hergeleiteten Selbstverständnis der Volksrepublik China, demzufolge Tibet seit jeher – spätestens seit 1720 – als untrennbarer Bestandteil des chinesischen Territoriums gilt, wird der Einmarsch von 1950 noch durch weitere Faktoren legitimiert; deren entscheidender war der Anspruch, das tibetische Volk von einem doppelten Joch zu befreien: zum einen aus dem imperialistischer Machtansprüche vor allem Großbritanniens und der USA, zum anderen aus dem der feudalistischen Leibeigenschaft einer Ausbeuterclique aus Adel und Gelbmützen-Klerus. Die »Befreiung« Tibets war für die Truppen Maos nicht nur logische Konsequenz, sondern revolutionäre Verpflichtung gewesen. Ab Mitte der 1950er Jahre wurde in Tibet mit Hilfe der CIA ein großangelegter Untergrundkampf gegen die Chinesen geführt. Zwei der Brüder des Dalai Lama organisierten von Indien beziehungsweise den USA aus den Guerillakrieg. Im Frühjahr 1959 verließ der Dalai Lama selbst – von langer Hand und mit Hilfe der CIA vorbereitet – Lhasa und begab sich ins indische Exil. ... Systematisch werden durch den tibetischen Buddhismus geistes- und seelenverkrüppelte Menschen herangezüchtet. Wesentlicher Bestandteil des Ritualwesens, zu dem auch verschiedenste – in der Regel zutiefst frauenverachtende – Sexualpraktiken zählen, ist die Einnahme »unreiner Substanzen«. Dazu gehören die »Fünf Arten von Fleisch« (Stier-, Hunde-, Elefanten-, Pferde- und Menschenfleisch) sowie die »Fünf Arten von Nektar« (Kot, Gehirn, Sexualsekret, Blut und Urin). Als tieferer Grund für derlei tantrische Riten gilt die zu erwerbende Erkenntnis, daß »kein Ding an sich rein oder unrein ist und alle Vorstellungen von solchen Gegenständen lediglich auf falscher Begrifflichkeit beruhen«. ... Der Dalai Lama, dessen Regent Reting Rinpoche im Jahre 1939 die Schäfer-Delegation offiziell im Potala empfangen und mit einem Freundschaftsschreiben an den »trefflichen Herrn Hitler, König der Deutschen« versehen hatte, weigert sich bis heute, irgendwelche Auskunft zu den damaligen Unterredungen zu geben. Bis in die 1990er Jahre hinein pflegte er statt dessen regen Kontakt zum letzten Überlebenden der Expedition von 1939, zu dem 1998 verstorbenen SS-Hauptsturmführer Bruno Beger, der 1971 als Nazikriegsverbrecher (»Rassenspezialist von Auschwitz«) verurteilt worden war, aber nur kurze Zeit abzusitzen hatte. Man traf einander oftmals zu persönlichen Gesprächen, jeweils in herzlichster Atmosphäre. ...
Ein ungeheures Lächeln Marcus Hammerschmitt über Colin Goldners Buch: Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs
... „Sinisierung“ ... "Der Dalai Lama [...] konnte sich als Friedensstifter feiern lassen. Daß er dem bewaffneten Widerstand der Chusi Gangdruk fast fünfzehn Jahre lang höchst wohlwollend zugesehen hatte – in offenem Widerspruch zu seinem ständig vorgetragenen Bekenntnis zur Gewaltlosigkeit – war schnell vergessen. (Passagen aus seiner Autobiographie von 1962, in denen er den tibetischen Guerillakampf ausdrücklich gutgeheißen hatte, wurden in der Neufassung von 1990 – inzwischen war er Friedensnobelpreisträger geworden – ersatzlos entfernt)." (S. 174 f.)
Vollends wird sein Gerede über Frieden zur Farce, wenn man sich die
stabilen Kontakte des Dalai Lama zu alten und neuen Nazis und
terroristischen Sektengründern ansieht. Das fängt bei den Nazi-Emissären
der Enddreißiger nach Tibet an (an erster Stelle wäre dabei Heinrich
Harrer zu nennen), und hört bei dem chilenischen Neofaschisten Miguel
Serrano noch lange nicht auf. ...
d) Die Lebensbedingungen der Tibeter unter dem tibetischen Buddhismus
Siehe auch von Colin Goldner:
Wikipedia, Tibet: http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet Deutsch http://en.wikipedia.org/wiki/Tibet Englisch http://en.wikipedia.org/wiki/2008_unrest_in_Tibet 2008 unrest in Tibet True Reason behind the Tibetan Riot (A YouTube Opinion) Strategie der Spannungen 22. März 2008 US-Politikerin Nancy Pelosi trifft Dalai Lama: »Unser Karma« ist, Tibet zu unterstützen. China verbittet sich jegliche Einmischung von außen Von Rainer Rupp Der Dalai Lama verliere innerhalb seiner Anhängerschaft zunehmend an Einfluß, weil er nur die Autonomie und nicht die Unabhängigkeit Tibets fordere, berichtete am Freitag die New York Times ... ...Tibet ist mindestens seit 700 Jahren ununterbrochen eine Provinz Chinas gewesen, das belegen Zigtausende von historischen tibetanischen und chinesischen Dokumenten in Peking, Nanking und Lhasa. Keine Regierung der Welt hat je Tibet als unabhängigen Staat anerkannt. Selbst Jawaharlal Nehru, der Premierminister des China nicht unbedingt freundlich gesinnten Indiens, hat in seiner Rede von Lok Sabba im Jahre 1954 gesagt: »Soweit ich weiß, hat seit Jahrhunderten kein fremdes Land Chinas Souveränität über Tibet je in Frage gestellt«. Das änderte sich erst 1959... Gastkommentar: Der Rotkuttenmob Terror im Namen des Dalai Lama YouTube Riot in Tibet: True face of western media False reporting in the (primarly) German media YouTube The CIA in TIBET 1 The CIA in TIBET 2 The CIA in TIBET 3 The CIA in TIBET 4 The CIA in TIBET 5 The CIA in TIBET 6 BBC production YouTube FREE TIBET MOVEMENT Short Anti-Dalai Lama but also anticommunist video, although www.Michael Parenti (shown in this film) is NOT anticommunist YouTube Team Tibet part one Team Tibet part two Team Tibet Part Three Team Tibet Part Four Pro Dalai Lama Video from Exile Tibetans in Dharamsala, India YouTube Tibet WAS,IS,and ALWAYS WILL BE a part of China Pro China YouTube Tibet The Story Of A Tragedy France 3 TV - Nancy 1995 YouTube [CNN] Tibet: Battle for world opinion CNN Chinesen riegeln Klöster ab, Razzien in Lhasa Spiegle Online Beitrag und Beiträge Chinese beaten mercilessly - tourists "Mr Kenwood and other tourists, who arrived by plane in Nepal's capital Kathmandu yesterday, witnessed the unrest, which reached a climax on Friday when they said Han Chinese as well as Muslims were targeted." ... Fehlt etwas in den Medien? Wir haben zuletzt glaubhafte Schilderungen gehört, dass sich der Zorn nicht nur gegen Chinesen richtete, sondern auch gegen die muslimische Minderheit der Uiguren. Deren Moschee sollte angezündet werden. Im Gegenzug sollen Uiguren danach Tibeter angegriffen haben...
Tja, Jugoslawien lässt sich grüßen... Russlands Außenminister hält Unruhen in Tibet für Folge der Kosovo-Anerkennung ... "Sie sehen, was sich im chinesischen Autonomiegebiet Tibet ereignet, wie dort die Separatisten agieren. Auch die Albaner in Mazedonien fordern bereits einen solches Niveau der Autonomie, die ein unverkennbarer Schritt auf dem Wege zur Unabhängigkeit ist. Auch die Ereignisse in anderen Teilen der Welt lassen annehmen, dass wir erst den Anfang eines äußerst explosiven Prozesses sehen", erklärte der russische Außenminister. ... See also: THE SHADOW OF THE DALAI LAMA Sexuality, Magic and Politics in Tibetan Buddhism
Fünf Jahre Krieg und Besatzung im Irak: Mehr als eine Million Menschen getötet, vier Millionen auf der Flucht. Gesundheits- und Bildungssystem vor dem Zusammenbruch Von Rüdiger Göbel
"Unehrlich, unprofessionell und verantwortungslos": David Kay, einstiger US-Chefwaffeninspekteur im Irak, erhebt schwere Vorwürfe gegen den Bundesnachrichtendienst. Im SPIEGEL-Interview schildert er, wie BND-Informant "Curveball" half, den Krieg zu rechtfertigen - mit Lügengeschichten.
As we mark the five-year anniversary of the invasion of Iraq this week, we continue to bring you the voices of US veterans and active-duty soldiers from Iraq and Afghanistan testifying about the horrors of war. For four days, soldiers convened at the National Labor College in Silver Spring, Maryland for Winter Soldier, an eyewitness indictment of atrocities committed by US troops during the ongoing occupations in Iraq and Afghanistan. Organized by Iraq Veterans Against the War, the event was modeled after the historic 1971 Winter Soldier hearings held during the Vietnam War. [includes rush transcript]
US veterans gathered in Maryland this past weekend to testify at Winter Soldier, an eyewitness indictment of atrocities committed by US troops during the ongoing occupations in Iraq and Afghanistan. Soldiers spoke of free-fire zones, the shootings and beatings of innocent civilians, racism at the highest levels of the military, sexual harassment and assault within the military, and the torturing of prisoners. While the corporate media ignored the story, we broadcast their voices. [includes rush transcript]
This weekend marked the fortieth anniversary of the My Lai Massacre,
when US troops killed more than 500 men, women and children in Vietnam.
We speak with investigative journalist Seymour Hersh, who won a Pulitzer
Prize for exposing the killings and the cover-up. [includes rush
transcript]
Ein Kongreß von Wirtschaftswissenschaftlern diskutierte in Havanna über Alternativen zur neoliberalen Globalisierung. Ein Gespräch mit Elmar Altvater Interview: Kerstin Sack, Havanna Elmar Altvater ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft. Er nahm vom 3. bis 7. März am internationalen Kongreß »Globalisierung und Entwicklung« in Havanna teil, den 1 200 Wissenschaftler aus 55 Ländern besuchten. Darunter waren drei Nobelpreisträger. Sie haben in Havanna am Kongreß »Globalisierung und Entwicklung« teilgenommen. Welche Erkenntnisse haben Sie gewonnen? Für mich war der atmosphärische Aspekt wichtig. In Europa stünden bei einem solchen Kongreß neoliberale Positionen im Vordergrund, und das in einer relativ autistischen Sprache. Hier in Havanna hingegen fanden die Diskussionen sehr offen und in einer Sprache statt, die auch Nichtökonomen verstehen. Für mich war überraschend, daß schon beim Eröffnungsplenum Themen wie Nachhaltigkeit und Solidarität in der Ökonomie angesprochen wurden. Anders als in Europa waren die Beiträge nicht von Stichworten wie Effizienz, Wachstum und Konkurrenzfähigkeit bestimmt – vielmehr wurde betont, daß Lateinamerika eine solidarische Ökonomie braucht. Solche Begriffe erwartet unsereins eher bei einem Treffen von Nichtregierungsorganisationen, nicht aber bei einem Kongreß von Wirtschaftswissenschaftlern...
Wut und Empörung über das neue Karfreitagsgebet ... Jetzt wird für die Juden gebetet: Zitat: »... dass Gott unser Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, als den Retter aller Menschen « O-Ton, Nathan Kalmanowicz, Kultusdezernent Zentralrat der Juden: »Jenseits aller Deutungen ist jedem, der lesen und schreiben kann und den Text liest, ist klar, dass gemeint ist, das Judentum soll missioniert werden.« ... O-Ton, Prof. Hanspeter Heinz, Pastoraltheologe: »Diese Stelle, gerade die Karfreitagsfürbitte, ist für dieses Geschehen in der Geschichte wie keine andere Stelle in der katholischen Kirche belastet. Da hat es Judenverfolgungen gegeben. Pogrome, Hass gegen die Juden. Das war der gefährlichste Tag für die Juden im ganzen Jahr und das bricht wieder auf.« In der Karwoche wurde im Mittelalter in den Kirchen so gegen die Juden gehetzt, dass es zu Übergriffen und Lynchmorden kam. Später wurden Ausgangssperren gegen die Juden verhängt, um sie vor den Christen zu schützen. Auch Papst Benedikt XIII wollte die Juden zum Christentum bekehren und verhängte eine Judenbulle, mit der Juden dreimal im Jahr gezwungen wurden, christliche Predigten zu hören. Die leidvolle Geschichte der Judenbekehrung...
Eine politische Lösung des Nahostkonflikts scheint derzeit in weiter Ferne. Um den Friedensprozeß wieder in Gang zu setzen, müssen sich sowohl die israelischen wie die palästinensischen Akteure von überlebten Dogmen und Ideologien verabschieden Von Moshe Zuckermann
Angriff auf Talmudhochschule 8. März 2008 Von Raoul Wilsterer Acht meist junge Männer starben bei einem Angriff auf die Jerusalemer Talmudhochschule »Mercaz Harav« am späten Donnerstag abend... ...Umgehend beschäftigte sich der UN-Sicherheitsrat mit den Ereignissen im jüdisch-orthodox geprägten Westjerusalemer Viertel Kiryat Mosche. Eine Verurteilung des »Anschlags« (AP) indes scheiterte. Während die USA auf eine schnelle antipalästinensische Resolution drängten, forderte insbesondere Libyen, daß auch das israelische Vorgehen im Gazastreifen verurteilt würde. ...Im Gazastreifen waren zuvor mehr 120 Palästinenser während der
jüngsten israelischen Offensive getötet worden.
Von Harald Neuber Nach einer Militärintervention Kolumbiens in Ecuador hat sich die Lage in der Region massiv zugespitzt. In einer koordinierten Aktion hatten die Luftwaffe und das Heer in der Nacht zum Sonntag ein Lager der Guerillaorganisation Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (FARC) auf ecuadorianischem Boden angegriffen. Der Kommandant und internationale Sprecher der FARC, Raúl Reyes, sowie 16 weitere Rebellen wurden von der Attacke im Schlaf überrascht und getötet...
Aus militärpolitischer Sicht war der NATO-Luftkrieg gegen Jugoslawien eine historische Zäsur. Die Mißachtung der UNO und des Völkerrechts verlangt neue Überlegungen für Rußlands Sicherheit Von Machmut Achmetowitsch Garejew
KGB old boys tightening grip on Russia BCC
Neo Con William Kristol recommends to Clinton to beat Obama: 'The
Politics Of Fear' (kurzes
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