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Demonstrationen-Petitionen
by Chris Hedges
Analyse. US-Banken, deutsche Konzerne und die EU tragen Mitverantwortung für die Verschuldung Griechenlands. Aber illegitime Verbindlichkeiten müssen und dürfen nicht zurückgezahlt werden. Argumente für den Widerstand Von Werner Rügemer Die Europäische Union fordert von der griechischen Regierung einen rigorosen Sparkurs, damit die Staatsschulden schnell zurückgezahlt werden. Doch Griechenland ist nur der Anfang. Im verschärften Fortgang der staatlichen Bankenrettung wird auch in Deutschland von den öffentlich Beschäftigten eine Nullrunde gefordert. Privatunternehmen tun dies ebenfalls. Die Kommunen sollen die Daseinsvorsorge einschränken. Auch die Reste des Sozialstaats werden gerade in den reichsten Ländern der EU, Deutschland voran, infrage gestellt. »Griechenland« ist überall. Versuchskaninchen Hellas
Griechenland kam nicht nach objektiven Gesichtspunkten in die Rolle des
überschuldeten Staates, dem nun die Daumenschrauben der westlichen
Bankenrettungsgemeinschaft angelegt werden. »Gerade das Griechen-Bashing
angloamerikanischer Marktakteure steht in kuriosem Kontrast dazu, daß
Amerikaner und Briten ein ebenso hohes laufendes Staatsdefizit von mehr als zehn
Prozent haben – mit dem Unterschied, daß sie, anders als die Griechen, nicht
einmal versuchen, das Defizit bald in die Nähe von drei Prozent zu bringen«
(Financial Times Deutschland, 12.2.2010). Der Anstieg der
Staatsschuldenquote seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise 2007 beträgt
nach OECD-Angaben für Griechenland 19,4 Prozent, für Frankreich 22,6 Prozent,
für Japan 30,1 Prozent, für die USA 30,6 Prozent, für Großbritannien 36,2
Prozent und für das geheimnisvollerweise unkritisierte EU-Musterländle Irland
sogar 53 Prozent. Auch in diesen Staaten ist ein Wirtschaftsaufschwung,
der die wesentliche Grundlage für einen Abbau der Staatsschulden wäre, nicht in
Sicht. ... Washington zündelt 16.02.2010 Nach den in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Plänen der USA, in Rumänien Raketen zu stationieren, folgte am Sonntag die »bulgarische Überraschung« Von Rainer Rupp Rußlands Außenminister Sergej Lawrow hat auf die am Sonntag bekannt gewordenen US-Pläne, Teile seines Anti-Raketenschildes nach Polen und Rumänien nun auch in Bulgarien zu stationieren, verärgert reagiert. Er verlangte eine detaillierte Erklärung von Washington: »Warum folgt auf die rumänische ›Überraschung‹ nun eine bulgarische?«. (...) Der 1991 geschlossene START-Vertrag (Strategic Arms Reduction Treaty) ist am 5. Dezember letzten Jahres ausgelaufen. Seither heißt es von den Verhandlungen, daß man grundsätzliche Übereinstimmung erreicht habe, wegen andauernder Differenzen über »technische Details« jedoch noch nicht zum Abschluß gekommen sei. Die »technischen Details« bestehen darin, daß Washington die Aufstellung seines Raketenabwehrschilds in Europa als einen separaten Prozeß betrachtet, der mit der Notwendigkeit der Begrenzung der Offensivwaffen in keiner Weise verbunden ist. Derweil zeigen erste Reaktionen, wie die amerikanischen Pläne die ganze Region zu destabilisieren drohen. So beklagt Wassili Chara von Präsident Janukowitschs Partei der Regionen in Kiew, daß die US-Raketen in Rumänien die Ukraine in eine Risikozone verwandeln würde. Zudem würden sie die Situation in dem von Janukowitsch unterstützten Transnistrien weiter verschärfen. Inzwischen hat die Regierung des von Moldawien abgespaltenen Transnistrien Moskau angeboten, auf ihrem Territorium alle Waffen zu stationieren, die nötig sind, um im Ernstfall das amerikanische Raketenabwehrsystem im benachbarten Rumänien zu neutralisieren. »Das, was Rußland braucht«, werde stationiert, betonte Transnistriens Republikchef Igor Smirnow am Montag in Moskau.
»Blockade beeinträchtigt uns in allen Bereichen« 10.02.2010 Interview: André Scheer Ein Jahr Obama-Regierung: Kein grundsätzlicher Wandel in der Politik Washingtons. Ein Gespräch mit Elio Gámez Neyra Elio Gámez Neyra lebt in Havanna und ist Vizepräsident des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft Welche Auswirkungen hat die Blockade Kubas durch die USA auf die Internationale Buchmesse in Havanna? Die Blockade beeinträchtigt unser Leben in allen Bereichen. (...) Das Torricelli-Gesetz bestraft außerdem jedes Schiff, das in Kuba anlegt. Es darf die nächsten sechs Monate keinen US-Hafen anlaufen. Das diesjährige Gastland der Messe ist Rußland. Wie haben sich die Beziehungen mit diesem Land entwickelt? Die Beziehungen sind von großer Freundschaft und Übereinstimmung in internationalen Fragen bestimmt, die Zusammenarbeit wächst weiter. Hinzu kommen die historischen Beziehungen aus den ersten Jahren der Kubanischen Revolution, als das sowjetische Volk dem kubanischen Volk immer die Hand gereicht hat und es in den meisten Bereichen unserer Wirtschaft, im Bildungswesen und Gesundheitsbereich eine intensive Zusammenarbeit gegeben hat. Deshalb hat Rußland sich die Auszeichnung, diesmal Ehrengast der Buchmesse zu sein, redlich verdient.
Der pro-russische Oppositionspolitiker Janukowitsch hat die Präsidentenwahl gewonnen. (...) Sowohl Ministerpräsidentin Timoschenko als auch ihr Herausforderer Janukowitsch haben sich für gute Beziehungen zu Russland ausgesprochen, streben aber eine weitere Annäherung an die EU an. Janukowitsch, der aus dem russischsprachigen Osten der Ukraine stammt, ist gegen einen NATO-Beitritt seines Landes.
Ukraine: Überraschender Stieg für Janukowitsch vor den Stichwahlen am Sonntag Von Anita Müller Vor zweieinhalb Wochen waren die Ukrainer zur Präsidentschaftswahl aufgerufen. Bei der Abstimmung erhielt keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit. Am kommenden Sonntag nun fällt die Entscheidung zwischen den beiden Bestplazierten Viktor Janukowitsch, der es am 17. Januar auf 35,5 Prozent brachte, sowie der amtierenden Premierministerin Julia Timoschenko, die bei für sie enttäuschenden 25,5 Prozent landete. Nicht mehr im Rennen ist Viktor Juschtschenko, derzeitiger Präsident und ehemaliger Held des Westens in der sogenannten orange Revolution. Der hatte mit 5,5 Prozent der Wählerstimmen eine vernichtende Niederlage erlitten. Laut jüngsten Meinungsumfragen des ukrainischen Instituts Research&Branding Group liegt derzeit Janukowitsch bei knapp 45 Prozent, Timoschenko erhielte demnach bis zu 32 Prozent. In den vergangenen Tagen buhlten deren Parteien PR (Partei der Regionen) und BJUT (Block Julia Timoschenko) insbesondere um Unterstützung der Verlierer aus Runde eins. Dabei deutete sich in einer Parlamentsentscheidung vom vergangenen Freitag an, daß sich die PR auf Unterstützung nicht nur der ukrainischen Linkskräfte stützen kann. Die PR hatte wegen angeblicher Manipulationen bei der Vorbereitung der Stichwahl die Absetzung von Innenminister Juri Luzenko gefordert. In der Abstimmung, bei der 398 der insgesamt 450 Abgeordneten anwesend waren, entschieden sich – neben 172 PR-Parlamentariern unter anderem 27 Vertreter der Kommunistischen Partei (KPU) und 19 des Litwin-Blocks für die Ablösung des Timoschenko-Sympathisanten Luzenko. Allgemein wird davon ausgegangen, daß die beiden letztgenannten Gruppierungen auch bei der Stichwahl für Janukowitsch werben werden – die KP hat dazu bereits aufgerufen. (...)
Als wichtigstes Argument gegen Timoschenko führt Janukowitsch derweil deren
Verantwortung für den ökonomischen Einbruch 2009 ins Feld. Damals ging die
Industrieproduktion um fast ein Viertel zurück, die Bauwirtschaft schrumpfte um
51 Prozent. Die Premierministerin habe damals gezeigt, was sie vom Wirtschaften
verstehe, so Janukowitsch. Zwar fehlt dem Kandidaten die schillernde Popularität
seiner mode- wie selbstbewußten Konkurrentin, dafür punktet er tatsächlich mit
seinem Programm, das eher als glaubwürdig empfunden wird.
Dazu gehört vor allem seine Orientierung auf enge Beziehungen zu Moskau.
Auch das Gewicht seiner einflußreichen und gutbetuchten Unterstützer spielt eine
Rolle: Es läßt auf jene Stabilität hoffen, nach der sich viele Ukrainer so
sehnen.
NATO, Taliban Square Up for Fight Over Helmand Village February 07, 2010 With Weeks to Prepare, Taliban 'Digging In' to Resist Invasion by Jason Ditz The speculative Battle of Marjah is set to begin, with NATO and Taliban forces squaring up for a clash unprecedented both in size and telegraphing since the 2001 invasion. ...
Von Knut Mellenthin (...) Der New York Times zufolge sind die USA dabei, Raketenabwehrsysteme in Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Kuwait zu stationieren. Oman, wo eine starke schiitische Minderheit lebt und das sich um gute Beziehungen zum Iran bemüht, sei bisher vergeblich von der US-Regierung bedrängt worden, ebenfalls solche Waffen anzunehmen. Saudi-Arabien schließlich verfüge bereits über ein eigenes Abwehrsystem. (...)
U.S. steps up arms sales to Persian Gulf allies January 31, 2010 By Joby Warrick Initiatives with Arab nations, military aimed at thwarting Iran attacks DUBAI, UNITED ARAB EMIRATES - The Obama administration is quietly working with Saudi Arabia and other Persian Gulf allies to speed up arms sales and rapidly upgrade defenses for oil terminals and other key infrastructure in a bid to thwart future military attacks by Iran, according to former and current U.S. and Middle Eastern government officials. The initiatives, including a U.S.-backed plan to triple the size of a 10,000-man protection force in Saudi Arabia, are part of a broader push that includes unprecedented coordination of air defenses and expanded joint exercises between the U.S. and Arab militaries, the officials said. All appear to be aimed at increasing pressure on Tehran. The efforts build on commitments by the George W. Bush administration to sell warplanes and anti-missile systems to friendly Arab states to counter Iran's growing conventional arsenal. The United Arab Emirates and Saudi Arabia are leading a region-wide military buildup that has resulted in more than $25 billion in U.S. arms purchases in the past two years alone. (...) See also: U.S. Speeding Up Missile Defenses in Persian Gulf (NewYorkTimes)
Shortly after Haiti was hit by a 6.1 aftershock earlier today, Amy Goodman and Kim Ives of Haiti Liberté report from the Port-au-Prince airport. Amy and Kim discuss how centuries of Western domination of Haiti has worsened the impact of the devastating earthquake, from the harsh reaction to Haiti’s independence as a republic of free slaves in 1804 to the US-backed overthrow of President Jean-Bertrand Aristide in 2004. Ives says, “This quake was precipitated by a political earthquake—with an epicenter in Washington, DC.” (...) But along with this political—these political earthquakes carried out by Washington were the economic earthquakes, the US policy that they wanted to see in place, because Aristide’s government had a fundamentally nationalist orientation, which was looking to build the national self-sufficiency of the country, but Washington would have none of it. They wanted the nine principal state publicly owned industries privatized, to be sold to US and foreign investors. So, about twelve years ago under the first administration of René Préval, they privatized the Minoterie d’Haiti and Ciment d’Haiti, the flour mill, the state flour mill, and the state cement company. Now, for flour, obviously, you have a hungry, needy population. You can imagine if the state had a robust flour mill where it could distribute flour to the people so they could have bread. That was sold to a company of which Henry Kissinger was a board member. And very quickly, that flour mill was closed. Haiti now has no flour mill, not private or public. AMY GOODMAN: Where does it get its flour? This is the poorest country in the western hemisphere. KIM IVES: It has to import it, and a lot of it is coming from the United States. The other one is—and even more ironic, Amy—is the cement factory. Here is a country which is mostly made of limestone, geologically, and that is the foundation of cement. It is a country which absolutely should and could have a cement company, and did, but it was again privatized and immediately shut down. And they began using the docks of the cement company for importing cement. So when we drive around this country and we see the thousands of cement buildings which are pancaked or collapsed, this is a country which is going to need millions and millions of tons of cement, and it’s going to have to now import all of that cement, rather than being able to produce it itself. It could be and should be an exporter of cement, not an importer. (...)
Ousted Haitian President Jean Bertrand Aristide spoke out yesterday from exile in South Africa. “We feel deeply and profoundly that we should be there, in Haiti, with them, trying our best to prevent death,” Aristide said. “As far as we are concerned, we are ready to leave today, tomorrow, at any time, to join the people of Haiti, to share in their suffering, help rebuild the country, moving from misery to poverty with dignity.”
We speak with TransAfrica founder Randall Robinson, author of An Unbroken Agony: Haiti, from Revolution to the Kidnapping of a President. On President Obama tapping former President Bill Clinton and former President George W Bush to co-chair US relief efforts in Haiti, Robinson says, “Bush was responsible for destroying Haitian democracy…Clinton has largely sponsored a program of economic development that supports the idea of sweatshops… but that is not what we should focus on now. We should focus on saving lives.” (...) AMY GOODMAN: Former President Jean-Bertrand Aristide said he’s ready to return to help rebuild his country in the wake of the devastating earthquake. Why can’t he just return? RANDALL ROBINSON: Well, the—I’m not sure what the stated American policy is, but of course the Bush administration policy was to forbid his return. But any obstruction of his return by any power would constitute a violation of international law, a violation of the UN Charter, a violation of the Universal Declaration of Human Rights, a violation of any number of major UN human rights conventions. You cannot restrict people either from leaving their country—citizens, either from leaving their country or returning to their country. He has every right to return home, should he want to. And one would hope that no administration, the American administration nor any other, would stand in the way of his passage home. (...) We need to go away from what we’ve been doing in support, a sort of an unconditional support, for wealthy Haitians that are running sweatshops in the country, that pay people appallingly low wages. That is not the way to any bright future for Haiti. And that is the—of course, the idea that former President Clinton has been advancing for Haiti. I think it is sad. It can’t work. It won’t work. It will brew a further resentment of the United States. (...)
We discuss the situation in Haiti following Tuesday’s massive earthquake, as
well as the history of Haiti, with two guests who have spent a lot of time there:
Bill Quigley, the legal director at the Center for Constitutional Rights, and
Brian Concannon, director of the Institute for Justice & Democracy in Haiti.
US-Angriffe in Pakistan fordern immer mehr Todesopfer
... Gesteuert werden die Drohnenangriffe vom
Auslandsgeheimdienst CIA. Getötet werden dabei hauptsächlich Menschen
in Wohnhäusern. Überwiegend handelt es sich bei den Angegriffenen um einfache
bewaffnete Stammesangehörige, die mit ihren Familien zusammenleben. (...) Auf
Nichtkombattanten, die bei solchen Ereignissen in großer Zahl anwesend sind,
wird dabei keine Rücksicht genommen.
Acht Tote bei Selbstmordattentat auf einen US-Stützpunkt in Afghanistan. Nach einem Massaker durch NATO-Soldaten verlangt selbst Kabul Anklage Freitag diskutierten US-Behörden und Medien noch immer über die Hintergründe für ein Attentat gegen den US-Geheimdienst CIA am Mittwoch in Afghanistan. Er erlitt einen der schwersten Verluste seiner Geschichte, (...) Nach der Ermordung von zehn Zivilisten durch NATO-Soldaten am 26. Dezember will die vom Westen ausgehaltene Regierung in Kabul angeblich die beteiligten Soldaten vor Gericht stellen. Die Verantwortlichen für das Blutbad müßten an die afghanische Justiz übergeben werden, hieß es in einer Erklärung des Präsidialamtes. Das Massaker hatte zu heftigen Reaktionen in der Bevölkerung geführt. In Dschalalabad im Osten des Landes waren am Mittwoch Hunderte Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Tötung der Zivilisten zu protestieren. Studenten blockierten mehrere Hauptstraßen, riefen Parolen wie »Tod Obama« und setzten ein Bild des US-Präsidenten sowie eine US-Flagge in Brand. In Kabul beteiligten sich rund 150 Menschen an antiwestlichen Protesten. Laut dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht einer von Karsai eingesetzten Untersuchungskommission hatten Soldaten der internationalen Truppen im Distrikt Narang in der Provinz Kunar zehn Zivilisten aus ihren Häusern getrieben und erschossen. Unter den zehn Todesopfern seien acht Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren. ...
Did you know that (contrary to
Christians) many Jewish mystics believed that
Von Uli Schwemin Der Krieg in Afghanistan wird im kommenden Jahr ausgeweitet werden. Es wird noch mehr Todesopfer unter Zivilisten geben, noch mehr zerstörte Häuser und verbrannte Felder, noch mehr Waisen und verkrüppelte Kinder und noch mehr tote NATO-Soldaten. ... Siehe unten: A Few Tools to Help Fight NATO
Uncle Obama Sam wants you! Yes we can change into George W. Bush Barack this is your Vietnam!
Rethink Afghanistan War (Part 6) Security with German Subtitles See also: http://rethinkafghanistan.com
Rethink Afghanistan Women (Part 5) with German Subtitles See also: http://rethinkafghanistan.com
Kriegslügen vorm Weihnachtsfest: Ein Exministerialdirektor des Verteidigungsministeriums verbreitet blühenden Unsinn zum Iran Von Knut Mellenthin Wenn Hans Rühle in die
Tasten haut, bleibt die Wahrheit auf der Strecke. Vor einem Jahr erschreckte
der ehemalige Ministerialdirektor im
Bundesverteidigungsministerium die Leserinnen und Leser der
Süddeutschen Zeitung mit der frei erfundenen Behauptung, Iran könne noch vor
Weihnachten eine Atombombe besitzen. (SZ, 23. Oktober 2008) Um dieser
Exklusivente, die allen Einschätzungen der US-amerikanischen und israelischen
Geheimdienste weit vorauseilte, Glaubwürdigkeit zu verleihen, berief Rühle sich
auf den Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohammed
ElBaradei. Der hatte eine so unsinnige These allerdings niemals aufgestellt. IAEA-Aufsicht Eine kleine Einschränkung macht Rühle, nimmt diese aber gleich wieder zurück: »...vorausgesetzt, das dafür nötige spaltbare Material, also hochangereichertes Uran oder waffenfähiges Plutonium, ist in ausreichender Menge vorhanden. Das dürfte in Iran der Fall sein.« Schon wieder eine Unwahrheit: Iran besitzt nach den Erkenntnissen der IAEA und selbst der US-Geheimdienste weder hochangereichertes Uran noch waffenfähiges Plutonium, nicht einmal in kleinen Mengen. »Wir gehen jetzt davon aus, daß der Iran nicht über hochangereichertes Uran verfügt«, sagte der Chef aller US-Geheimdienste, Dennis Blair, im März vor dem Streitkräfteausschuß des Senats aus. (Reuters, 10. März 2009) (...) Worauf stützt sich Rühles Behauptung, Iran brauche nur noch wenige Tage, um eine einsatzfähige Atombombe zu besitzen? ...
Chomsky: Palestine and the region in the Obama era: the emerging framework.
Israel-Palestine: A Land in Fragments This short video from the American Friends Service Committee (AFSC) pretty much says it all.
White House to Scrap Bush’s Approach to Missile Shield September 17, 2009 (NYT) WASHINGTON — The Obama administration plans to announce on Thursday that it will scrap former President George W. Bush’s planned missile defense system in Eastern Europe and instead deploy a reconfigured system aimed more at intercepting shorter-range Iranian missiles, according to people familiar with the plans. ... See also: Russland feiert Raketenschild-Stopp (Spiegel Online)
Moskau/Suchumi. Der russische Grenzschutz hat die Bewachung der abchasischen Grenzen zu Lande und zu Wasser übernommen – und will in Zukunft georgische Schiffe aufbringen, die sich vor der Küste blicken lassen. Die Bewachung der Grenzen des international nur von Russland, Nicaragua und Venezuela anerkannten Kleinstaates geschieht aufgrund eines russisch-abchasischen Vertrages vom April. Dazu hat Russland 1.000 Mann in Abchasien stationiert. Insgesamt handelt es sich um 215 Kilometer Seegrenze, 39 Kilometer Flussläufe und 98 Kilometer Landgrenze. Laut Viktor Trufanow, dem Kommandeur der Küstenwache der dem
Inlandsgeheimdienst FSB unterstellten Grenztruppen, soll ein Küstenwach-Posten
mit mehreren neuen Booten in der Hafenstadt Otschamtschira eingerichtet werden.
Grenzverletzer würden „entsprechend der Gesetze festgenommen und die
entsprechenden Maßnahmen eingeleitet“.
For all you Russia haters and Kosovo independence recognizers. Hurrah!!! Hurrah!!! Hurrah!!! Question: What does the saying "what's good for the goose is good for the gander" mean? Answer: Its saying whatever is good for one person needs to be good for everyone!
MOSKAU, 10. September (RIA Novosti). Nach Russland und Nicaragua erkennt auch
Venezuela die beiden ehemaligen georgischen Provinzen, Abchasien und
Südossetien, als unabhängige Staaten an.
Vor 70 Jahren begann der blutigste Krieg in der Geschichte Europas. Der 1. September gilt offiziell als der Kriegsbeginn. Tatsächlich agierte Hitlers Wehrmacht damals bereits drei Jahre auf dem Kontinent, und riss alles an sich, was schlecht lag. War der Zweite Weltkrieg zu vermeiden? Musste er wirklich so langwierig sein? Der Historiker Dr. Sergej Guk analysiert auf dem Moskauer Rundfunksender "Stimme Russlands" gemeinsam mit Sachverständigen die Ursachen dieser Tragödie. ...
Im russischen Außenministerium und in der Staatsduma hatte man hart auf die Anfang Juli von der OSZE verabschiedete Resolution reagiert. Darin wurde vorgeschlagen, einen internationalen Gedenktag einzuführen und ihn am 23. August zu begehen, dem Jahrestag der Unterzeichnung des Ribbentrop-Molotow-Pakts, der am 23. August 1939 unterzeichnet wurde. Gerade dieser Akt, so meint man, sei vor 70 Jahren der Vorbote der großen Tragödie – des Zweiten Weltkrieges – geworden. Seine Entrüstung über die Tatsache, das in Nürnberg verurteilte nazistische Regime und die sowjetische Führung auf eine Ebene zu stellen, äußerte der Vorsitzende des Staatsduma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten Konstantin Kossatschjow. Er sagte, die Resolution, die an allem der UdSSR die Schuld gebe, erlaube es den Europäern, die an der Seite der Faschisten gekämpft hatten, ungeschoren zu bleiben. Ist das eine Übertreibung? Der Geschichtswissenschaftler Dr. Sergej Guk schlägt vor, sich ohne überflüssige Emotionen mit dem faktischen Stand der Dinge im Europa der 30-er Jahre des 20. Jahrhunderts bekannt zu machen. Also, die Hauptthese der Resolution der OSZE lautet, die europäischen Länder seien die Opfer des nazistischen Deutschlands und der UdSSR geworden. Schauen wir uns das näher an. ...
See also: Biden pushes Bush NATO policy July 27, 2009
MEXIKO, 10. August (RIA Novosti). Die geplante Stationierung von US-Truppen in Kolumbien kann laut dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez einen Krieg in der Region provozieren (...) Kürzlich hatte Venezuelas Nachbarstaat Kolumbien den USA eine gemeinsame Nutzung von Militärstützpunkten auf seinem Territorium angeboten. Beide Staaten planen demnächst einen Kooperationsvertrag im Verteidigungsbereich mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Demnach soll die Zahl von US-Soldaten auf sieben Stützpunkten in Kolumbien aufgestockt werden. Chavez kritisierte die Entscheidung als „unfreundlich“ und sprach von einer „imperialistischer Bedrohung“ für sein Land wie für den ganzen lateinamerikanischen Kontinent. Er kündigte massive Waffenkäufe in Russland und eine Verdoppelung der venezolanischen Panzertruppen an. Fotostrecke: Russische Kampfschiffe vor Venezuelas Küste
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USA und Nato
nehmen Kiew im Falle eines Konflikts mit Russland kaum in Schutz
17.06.2009
KIEW, 17. Juni (RIA Novosti). Mit einem eventuellen Nato-Beitritt wird die
Ukraine ihre Sicherheit nicht erhöhen können, weil dies zu einer Zunahme von
Spannungen in den Beziehungen mit Russland führen kann.
Im Falle eines bewaffneten Konflikts könnten dann die Nato-Länder ihre Teilnahme
daran auf der Seite der Ukraine verweigern.
Diese Meinung vertritt Doug Bandow, leitender Mitarbeiter des Washingtoner
Cato-Instituts und ehemaliger Berater von US-Präsident Ronald Reagan.
"Ein jedes Land muss in den Sicherheitsfragen in erster Linie auf sich rechnen",
sagte er am Dienstag in einer Rundtischkonferenz, die vom Institut in der
Ukraine veranstaltet wurde. "Politiker können zwar Versprechen geben, diese
Versprechen werden aber nicht immer eingehalten. Die schönen Worte bedeuten
nicht unbedingt eine militärische Hilfe (im Notfall)."
In einer hypothetischen Variante, in der Ukraine der
Nato beitritt und sich in einen Konflikt mit Russland verwickeln lässt, würden
die USA höchstwahrscheinlich zu einer Nichtteilnahme daran tendieren, sagte der
Politologe.
"Wenn die Militärs den US-Präsidenten fragen würden, ob er bereit sei, New York
zu opfern, um Kiew zu retten, würde er mit großer Wahrscheinlichkeit sagen:
‚Danke, nein.'", so Bandow.
Als Beispiel nannte er den georgisch-südossetischen
Konflikt im August 2008, der nach seiner Ansicht in vieler Hinsicht deshalb
ausgebrochen, weil Georgiens Präsident Michail Saakaschwili "sicher war, dass
Washington ihm seine Hilfe erweisen würde". Weder die USA, noch Europa
seien aber zu Militärhandlungen gegen Russland eindeutig bereit gewesen.
Allerdings sei Georgien vorerst noch kein Nato-Mitglied.
"Viele Experten in Washington sind der Ansicht, dass es
keinen Krieg gegeben hätte, wäre Georgien ein Nato-Mitglied gewesen", führte
Bandow weiter aus. "Meines Erachtens ist das ein ziemlich gefährliches Argument,
das jeder Grundlage entbehrt. In der Geschichte kennen wir recht viele
Beispiele, die bestätigen, dass militärische Allianzen die Konflikte nicht
verhindern konnten." ...
[Aber, es geht auch G R U N D S Ä T Z L I C H anderes. Lieber MIT Russland!]
Obama to discuss Russo-US radar partnership in Moscow 17.06.2009 (Russia Today)
Russia could be a crucial partner in America's controversial plans for a missile defence shield in Eastern Europe. That's the view of some U.S. senators who want to incorporate Russian radars into the American project. This is expected to come up during President Obama’s visit to Moscow next month.
Washington says the shield is necessary for protection from the increasing nuclear missile threat from Iran and North Korea. Initially it planned to build the missile defences in Eastern Europe – a move strongly criticised by Moscow.
We are looking at this as a good warrior should. There’s more than one way to skin a cat,” General James Cartwright, Vice Chairman of the Joint Chiefs of Staff, has said.But Daryl Kimball, Executive Director of the Arms Control Association, believes it doesn’t make economic sense to spend so much on anti-ballistic missiles systems.
“The long range ballistic missile interceptors that the Bush administration had proposed are not cost effective. There’s no reason why the Obama administration should be spending money on that system,” Kimball told RT.
And there may be another ‘small’ problem.
“The Czechs may well reject having facilities on their territories,” Senator Jeff Sessions admits, adding “If we are able to hook in with the Russian radar in Azerbaijan and Southern Russia, it gives us all the more early warning for the protection of Europe”.
Generals and Senators have always kept an open mind, particularly when dealing with Eastern Europe.
And when it comes to US Ballistic Missile Defense Programs, Russia is a key player. With no final decision made about those programs in the Czech Republic and Poland, one question seemed to dominate this debate: what are those Russians really thinking?
Russia had offered an alternative system on its territory close to Iran which would give an earlier warning of any threat. And some in the US believe that this might still work out.
“We should talk on parallel tracks. In other words, there’s no reason why we should not be discussing the greater potential of Russian radar to give us early warning information,” Senator Carl Levin says.
“The United States and Russia have time, at least two to three years, to explore cooperative approaches to deal with ballistic missile dangers,” Kimball added.
For a somewhat more balanced presentation of Russian events than those presented in the Mainstream Media, see: http://www.russiaotherpointsofview.com (American based), and of course http://www.russiatoday.ru (Russian based).
Revision
abgelehnt 17.06.2009
USA: Supreme Court verwirft Antrag der Verteidigung der »Cuban 5«. Rechtsmittel damit ausgeschöpft. Prozesse gegen drei der Verurteilten werden dennoch wiederholt
Von André Scheer
Der Supreme Court, der oberste Gerichtshof der USA, hat am
Montag einen Antrag der Verteidigung abgelehnt, den Fall der seit bald elf
Jahren in US-amerikanischen Gefängnissen inhaftierten fünf Kubaner Fernando
González, René González, Gerardo Hernández, Ramón Labañino und Antonio Guerrero
zur Revision anzunehmen. Damit sind die Rechtsmittel der in Kuba als Helden
verehrten Männer zunächst ausgeschöpft.
Die fünf hatten in den 90er Jahren exilkubanische Terrorgruppen in Florida
unterwandert und geplante Anschläge gegen die Insel den kubanischen Behörden
gemeldet. Durch ihre Tätigkeit konnten so offiziellen Angaben zufolge mehr als
170 Attentate verhindert werden. 1998 übergaben die kubanischen Behörden dann
auf Vermittlung des Literaturnobelpreisträgers Gabriel García Márquez einer
FBI-Delegation umfangreiches Material über das Treiben dieser Organisationen in
Südflorida. Die US-Bundespolizei nutzte diese Dossiers
jedoch nicht, um dem Terrorismus einen Riegel vorzuschieben, sondern machte sich
auf die Suche nach den undichten Stellen. Am 12. September 1998 wurden
zehn Mitglieder des kubanischen Agentennetzwerkes verhaftet. ...